Nach längerem Stillschweigen melde ich mich heute wieder zu Wort. Ich bin jetzt seit zwei Wochen in Adelaide und genieße das Land- und Familienleben. Wir unternehmen viel mit den Kindern und sind oft draußen. Unter anderem habe ich Koalas gesehen und Kängurus gestreichelt. Am Mittwoch habe ich den Beginn, oder war es das Ende, eines Regenbogens gesehen. Das war unglaublich. Ich dachte das gibt es gar nicht. Es war direkt über dem Meer vor uns. Wenn wir ein Boot gehabt hätten, dann hätten wir nach dem Schatz tauchen können ;-)
Es ist schweinekalt hier im Süden Australiens. Man merkt das es Winter wird. Aus dem Grund freue ich mich jetzt umso mehr noch einmal ins Warme zu kommen!
Meine Pläne haben nämlich geklappt, wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt. Am Dienstag den 17. Mai fliege ich gegen Mittag nach Sydney. Dort verbringe ich zwei Tage. Ich dachte man kann ja schließlich nicht nach Australien reisen und sich Sydney entgehen lassen. Dort werde ich mit natürliche die Brücke und das Opernhaus genau anschauen und mich ein bisschen von der Stadt treiben lassen.
Am 19. Mai geht es dann gegen Abend weiter mit dem Flugzeug nach Denpasar, Bali. Ich habe kurzfristig alles umgebucht und Bali noch mit eingebaut. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine wunderschöne Zeit in Australien hatte und die jetzt kaum mehr getoppt werden kann. Und man soll ja immer aufhören wenn es am schönsten ist. Aus dem Grund verlasse ich Australien frühzeitig und begebe mich auf ein weiteres Abenteuer nach Bali! Endlich wieder Wärme, Strand, Meer und viele viele neue Dinge zum Bestaunen.
Einen genauen Plan habe ich momentan noch nicht aber der wird sich sicherlich geben wenn ich erst einmal dort bin. Ich habe von vielen gehört, das es im Norden total schön sein soll. Dort schwimmt man im Meer und die Meeresschildkröten und Delphine schwimmen mit einem. Das hört sich doch nach Paradies an, oder?
Ein bisschen möchte ich auch ins Landesinnere, da soll es nicht so touristisch sein und man kann wunderschöne Tempel anschauen und Affen beobachten.
Aber das berichte ich euch dann in meinen weiteren Berichten.
Nach einer langen Odyssee mit dem Flug hat ja jetzt alles geklappt und ich bin voller Vorfreude. Danke Papa und Mama fürs Helfen und danke Nina fürs Aufmuntern :-)
So langsam bekomme ich auch richtiges Heimweh. Aber eigentlich positives Heimweh. Es ist nicht so, dass ich am liebsten nach Hause möchte oder so. Nein, ich vermisse einfach das Ganze drum herum, das Städle, unsere Abende zusammen, Grillen, Eis essen oder einfach nur in Stuttgart bummeln gehen.
Ich genieße aber die Zeit hier und vor allem freue ich mich auf die Zeit die jetzt kommt. Heute sind schon zwei Monate vorbei… das heißt mir bleiben gerade mal nur noch fünf Wochen. Das ist unglaublich. In Bali verbringe ich gerade einmal 3 ½ Wochen und dann noch eine halbe Woche Hong Kong… und dann bin ich schon wieder zu Hause.
Also ihr lieben, ich mache jetzt Schluss und gehe auf den Markt in Willunga. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und feiert Mamas Geburtstag!
Ich denke immer an euch! :-)
Nina auf Reisen
Freitag, 13. Mai 2011
Freitag, 6. Mai 2011
Adelaide und Abschied nehmen
Nun ist schon wieder einiges an Zeit vergangen und ich kann es kaum glauben. Die letzten Wochen waren fantastisch und sind einfach so an mir vorbei gezogen. Ich habe so viel mit Carmen zusammen erlebt. Uns war nie langweilig und es ging uns immer sehr gut.
Carmen und ich verbrachten noch zwei wundervolle Tage in Adelaide. Am ersten Tag war mein Bergfest, also die Mitte meiner Reise. Zur Feier des Tages kochten wir für die ganze Familie Käsespätzle mit Zwiebelschmelze und Salat! Und natürlich handgeschabt (Papa und Omas, ihr wärt stolz auf mich gewesen, wenn ihr mich da in der Küche hättet hantieren sehen :-) ). Die Kinder wollten sogar Nachschlag, das muss ja was heißen.
Den Tag über waren wir zu zweit mit dem Hund spazieren und bummelten ein kleines bisschen durch das Dörfchen.
Am zweiten Tag hat uns Andi morgens mit nach Adelaide genommen, da abends Carmens Bus von dort aus los fuhr. Wir ließen keinen einzigen Laden aus, kauften uns Muffins und Eis und wanderten durch den botanischen Garten. Ab und zu kam schon ein bisschen Abschiedsstimmung auf aber die verdrängten wir ganz schnell wieder.
Leider verging auch dieser Tag viel zu schnell und irgendwann wurde es Abend und der Zeitpunkt war gekommen an dem wir uns trennen mussten. Unglaublich, ich rede wie wenn ich mit ihr verheiratet bin *hahaha* Die Freundschaft zwischen uns ist aber auch wirklich etwas Besonderes. Ich habe noch nie jemanden kennen gelernt der so perfekt zu mir gepasst hat. Wir haben uns in jeder Hinsicht ergänzt und doch sind wir uns sehr ähnlich. Wenn man so jemanden suchen würde, dann würde man ihn ganz sicher nicht finden!
Der Abschied war traurig aber irgendwie mussten wir auch über uns selbst lachen. 1 Monate lang waren wir 24 Stunden täglich zusammen gewesen, wir hatten so eine tolle Zeit und dann heulten wir am Bussteig und alle Leute schauten schon. Nochmal ein Schluchzer und ein endloses winken dann war sie weg.
Glücklicherweise holt Andi mich kurze Zeit später ab und wir gingen noch ein Bier trinken. Somit wurde meine Stimmung wieder besser und ich dachte nur noch an die tollen und witzigen Dinge die wir erlebt hatten. Abends im Bett alleine zu schlafen war zwar gewöhnungsbedürftig aber ich freute mich auch, dass ich noch hier bleiben konnte.
Adelaide ist im Übrigen eine sehr schöne Stadt wie ich finde. Fast alle die ich kennen gelernt habe mögen Adelaide nicht. Carmen und mir hat die Stadt super gefallen. Die Gebäude haben einen netten Altbaustil und es geht nicht so hektisch zu wie in Melbourne.
Bis jetzt habe ich super schöne Tage bei Andi, Gabe, Oskar und Bodie in Willunga verbracht. Herzlicher kann man kaum aufgenommen werden und ich fühle mich schon fast wie ein Familienmitglied. Tagsüber ist Oskar im Kindi und Andi arbeitet. So haben Gabe, Bodie und ich Zeit für uns. Ich helfe Gabe im Haushalt und beim Kochen, spiele mit Bodie oder sitze mit Gabe und einem Kaffee am Küchentisch solange Bodie seinen Mittagschlaf macht.
Ich glaube Gabe ist ganz glücklich, dass ich hier bin. Oskar ist fünf und Bodie zwei, das kann ganz schön anstrengend sein und sie hat sonst kaum Abwechslung. Manchmal machen wir einen kleinen Ausflug an den Strand oder ins Inland. Habe die Wasserfälle besucht und die Kinder sind auch immer voll bei der Sache. Haben ganz viele Kängurus gesehen und Fliegenpilze im Wald. Da fühle ich mich manchmal auch wieder in früherer Jahre versetzt als wir mit Opa den Bach erkundet haben.
Ich fühle mich hier wirklich wohl und bin froh das ich eine Zeitlang bleiben kann. Ich bin schon gespannt was am Wochenende unternommen wird. Ich weiß noch nicht genau wie lange ich hier bleiben möchte, da ich ja auch kein Dauergast sein will. Es ist schließlich auch schon wieder eine Woche vergangen. Gabe möchte mit mir noch T-Shirts drucken und ein Baumhaus bauen :-) aus dem Grund bleibe ich mindestens noch eine Woche hier. Was danach kommt weiß ich noch nicht sooo genau aber geplant habe ich 2-3 Tage nach Sydney zu gehen und von dort aus Australien zu verlassen. Ich habe momentan das Gefühl, dass ich es ausnutzen sollte noch mehr von der Welt sehen zu können. Aus dem Grund würde ich gerne für ein paar Wochen nach Bali und von dort aus direkt weiter nach Hong Kong.
Über ungelegte Eier sollte man ja aber nicht diskutieren. Deshalb lasst euch einfach überraschen… oder ich lasse mich überraschen was in nächster Zeit passiert und wo mich das Schicksal hin führt. Ich bin selbst gespannt und auch völlig entspannt. Was ein Wunder! Ich kann es kaum glauben *hahaha*
Schaut einfach ab und zu hier mal vorbei, ich halte euch auf dem Laufenden so oft ich Zeit finde. Bis ganz bald! :-)
Ps. Ich bin auf euer Wetter sehr neidisch!
Carmen und ich verbrachten noch zwei wundervolle Tage in Adelaide. Am ersten Tag war mein Bergfest, also die Mitte meiner Reise. Zur Feier des Tages kochten wir für die ganze Familie Käsespätzle mit Zwiebelschmelze und Salat! Und natürlich handgeschabt (Papa und Omas, ihr wärt stolz auf mich gewesen, wenn ihr mich da in der Küche hättet hantieren sehen :-) ). Die Kinder wollten sogar Nachschlag, das muss ja was heißen.
Den Tag über waren wir zu zweit mit dem Hund spazieren und bummelten ein kleines bisschen durch das Dörfchen.
Am zweiten Tag hat uns Andi morgens mit nach Adelaide genommen, da abends Carmens Bus von dort aus los fuhr. Wir ließen keinen einzigen Laden aus, kauften uns Muffins und Eis und wanderten durch den botanischen Garten. Ab und zu kam schon ein bisschen Abschiedsstimmung auf aber die verdrängten wir ganz schnell wieder.
Leider verging auch dieser Tag viel zu schnell und irgendwann wurde es Abend und der Zeitpunkt war gekommen an dem wir uns trennen mussten. Unglaublich, ich rede wie wenn ich mit ihr verheiratet bin *hahaha* Die Freundschaft zwischen uns ist aber auch wirklich etwas Besonderes. Ich habe noch nie jemanden kennen gelernt der so perfekt zu mir gepasst hat. Wir haben uns in jeder Hinsicht ergänzt und doch sind wir uns sehr ähnlich. Wenn man so jemanden suchen würde, dann würde man ihn ganz sicher nicht finden!
Der Abschied war traurig aber irgendwie mussten wir auch über uns selbst lachen. 1 Monate lang waren wir 24 Stunden täglich zusammen gewesen, wir hatten so eine tolle Zeit und dann heulten wir am Bussteig und alle Leute schauten schon. Nochmal ein Schluchzer und ein endloses winken dann war sie weg.
Glücklicherweise holt Andi mich kurze Zeit später ab und wir gingen noch ein Bier trinken. Somit wurde meine Stimmung wieder besser und ich dachte nur noch an die tollen und witzigen Dinge die wir erlebt hatten. Abends im Bett alleine zu schlafen war zwar gewöhnungsbedürftig aber ich freute mich auch, dass ich noch hier bleiben konnte.
Adelaide ist im Übrigen eine sehr schöne Stadt wie ich finde. Fast alle die ich kennen gelernt habe mögen Adelaide nicht. Carmen und mir hat die Stadt super gefallen. Die Gebäude haben einen netten Altbaustil und es geht nicht so hektisch zu wie in Melbourne.
Bis jetzt habe ich super schöne Tage bei Andi, Gabe, Oskar und Bodie in Willunga verbracht. Herzlicher kann man kaum aufgenommen werden und ich fühle mich schon fast wie ein Familienmitglied. Tagsüber ist Oskar im Kindi und Andi arbeitet. So haben Gabe, Bodie und ich Zeit für uns. Ich helfe Gabe im Haushalt und beim Kochen, spiele mit Bodie oder sitze mit Gabe und einem Kaffee am Küchentisch solange Bodie seinen Mittagschlaf macht.
Ich glaube Gabe ist ganz glücklich, dass ich hier bin. Oskar ist fünf und Bodie zwei, das kann ganz schön anstrengend sein und sie hat sonst kaum Abwechslung. Manchmal machen wir einen kleinen Ausflug an den Strand oder ins Inland. Habe die Wasserfälle besucht und die Kinder sind auch immer voll bei der Sache. Haben ganz viele Kängurus gesehen und Fliegenpilze im Wald. Da fühle ich mich manchmal auch wieder in früherer Jahre versetzt als wir mit Opa den Bach erkundet haben.
Ich fühle mich hier wirklich wohl und bin froh das ich eine Zeitlang bleiben kann. Ich bin schon gespannt was am Wochenende unternommen wird. Ich weiß noch nicht genau wie lange ich hier bleiben möchte, da ich ja auch kein Dauergast sein will. Es ist schließlich auch schon wieder eine Woche vergangen. Gabe möchte mit mir noch T-Shirts drucken und ein Baumhaus bauen :-) aus dem Grund bleibe ich mindestens noch eine Woche hier. Was danach kommt weiß ich noch nicht sooo genau aber geplant habe ich 2-3 Tage nach Sydney zu gehen und von dort aus Australien zu verlassen. Ich habe momentan das Gefühl, dass ich es ausnutzen sollte noch mehr von der Welt sehen zu können. Aus dem Grund würde ich gerne für ein paar Wochen nach Bali und von dort aus direkt weiter nach Hong Kong.
Über ungelegte Eier sollte man ja aber nicht diskutieren. Deshalb lasst euch einfach überraschen… oder ich lasse mich überraschen was in nächster Zeit passiert und wo mich das Schicksal hin führt. Ich bin selbst gespannt und auch völlig entspannt. Was ein Wunder! Ich kann es kaum glauben *hahaha*
Schaut einfach ab und zu hier mal vorbei, ich halte euch auf dem Laufenden so oft ich Zeit finde. Bis ganz bald! :-)
Ps. Ich bin auf euer Wetter sehr neidisch!
Mittwoch, 4. Mai 2011
Wunschliste
Da ich jetzt schon die Hälfte meiner Reise erreicht habe dachte ich mir ich erstelle eine Wunschliste. Sie besteht hauptsächlich aus Essen. Irgendwie ist das hier essentiell :-)
Ich wünsche mir…
• Waschmaschinen gewaschene Wäsche, die auch so riecht
• Oma Hannes Essen (Dampfnudeln, Kartoffelsuppe, Spätzle mit Bohnen, Kartoffelschnitz und Spätzle)
• Oma Hedwigs Erdbeerkuchen und Eddies Träublekuchen
• Sprudel, so viel und wann ich will
• Ein frisch überzogenes Bett mit Jens und Mia drin ;-)
• Papas Spätzle und seinen Salat
• Hannis Brot mit Kruste
• Trimmdichpfad in Stetten oder walken in den Weinbergen mit Nina
• Eis essen in der Stadt mit Mama und bummeln
• Mit Lisa Pizza machen und ganz viel reden
• Landespavillon Sonntags und Summerjam mit Jens
• Manny & Mia
• Beim Föhnen mit Monique im Bad reden ;-)
• Spät ins Bett gehen und Ausschlafen
• Stettener Bädle, Plüderhausener Badesee
• Mit der ganzen Familie grillen
Na, seid ihr jetzt überfordert? Ich freu mich schon!
Ich wünsche mir…
• Waschmaschinen gewaschene Wäsche, die auch so riecht
• Oma Hannes Essen (Dampfnudeln, Kartoffelsuppe, Spätzle mit Bohnen, Kartoffelschnitz und Spätzle)
• Oma Hedwigs Erdbeerkuchen und Eddies Träublekuchen
• Sprudel, so viel und wann ich will
• Ein frisch überzogenes Bett mit Jens und Mia drin ;-)
• Papas Spätzle und seinen Salat
• Hannis Brot mit Kruste
• Trimmdichpfad in Stetten oder walken in den Weinbergen mit Nina
• Eis essen in der Stadt mit Mama und bummeln
• Mit Lisa Pizza machen und ganz viel reden
• Landespavillon Sonntags und Summerjam mit Jens
• Manny & Mia
• Beim Föhnen mit Monique im Bad reden ;-)
• Spät ins Bett gehen und Ausschlafen
• Stettener Bädle, Plüderhausener Badesee
• Mit der ganzen Familie grillen
Na, seid ihr jetzt überfordert? Ich freu mich schon!
Outback – Paradies – vielleicht auch die schönste Zeit die wir je hatten
Gegen 12 Uhr mittags wurden wir von unserem Hostel aus abgeholt und das Abenteuer konnte los gehen, oder auch mal wieder nicht. Nachdem alle 21 Personen im Bus saßen hieß es, dass ein neuer Bus aufgetrieben werden musste, da der in dem wir gerade saßen ein Leck hatte. Also hieß es wieder aussteigen. Bis dann alles wieder organisiert war, wir einen neuen Bus hatten, das Gepäck verstaut war und alle saßen, vergingen grobe zwei Stunden. Carmen und ich regten uns schon gar nicht mehr auf, denn irgendwie wäre es sogar seltsam gewesen wenn alles nach Plan geklappt hätte.
Den ersten halben Tag verbrachten wir dann im Bus und fuhren zu unserem ersten Nachtlager. Dort wurde dann erst mal ein Lagerfeuer gemacht und gekocht. Mit vollem Magen und rundum zufrieden legten wir uns in unsere Swags und schliefen selig unter dem nicht ganz so schönen Sternenhimmel.
Ein Swag ist so eine Art und Schlafsack in einem. Es sieht aus wie ein breiterer flacher Schlafsack, das äußere Material ist aber aus sehr festem, Wasserdichtem Stoff. Darin liegt eine kleine Matratze und der Schlafsack wird zusätzlich noch reingelegt. Es ist unglaublich warm in diesen Dingern.
Am zweiten Tag wurden wir Morgens um 5.30 Uhr von Rob, unserem Guide (der alles alleine machte… kochen, fahren, wichtige Informationen erzählen, die Tour mit machen) geweckt. Dann hieß es schnell die Swags zusammenrollen, Schlafsäcke und anderes Gepäck verstauen, schnell was frühstücken, Zähne putzen und los.
Es ging zum Kings Canyon, der wirklich vergleichbar ist mit dem amerikanischen Great Canyon. Es war einfach fantastisch! Wir bestiegen den Berg und liefen einmal komplett um den Canyon herum und in ihn hinein. Das es die letzte Zeit so viel geregnet hatte gedeiht im Canyon eine unglaublich Flora und Fauna. Man kam sich vor, wie wenn man sich im Garten Eden befinden würde. Überall grünte es, es wuchsen Palmen und es gab sogar einen kleinen See in dem man baden konnte. Mehr kann ich dazu momentan gar nicht sagen, da müsst ihr einfach die Bilder sehen! :-)
Die Gruppe war ganz in Ordnung. Es gab alle Altersgruppen und Nationalitäten. Von 15 bis grob 60 Jahren. Leider war ein Teil unserer Gruppe etwas lauffaul. Zu dick, nichts gewohnt oder hatten sie einfach Schläpperle und Däpperle als Schuhe dabei. Unverständlich für mich und Carmen, da wir wie die Gämsen immer vorne waren. Rob meinte auch, dass er in seinen ganzen vier Jahren noch keine so langsame Gruppe gesehen hat. Wie auch immer, die letzten haben ja bekanntlich keine Pause *hihi*
Mittags gab es immer Lunch und abends kochten wir super leckere Sachen. An dem Abend waren wir an unserem zweiten Schlaflager angekommen. Bevor die Sonne unter ging liefen wir grob drei Minuten zu einer Aussichtsplattform und hatten einen wundervollen Blick auf den Uluru. Leider hatten wir nie Glück mit dem Sonnenuntergang, da es immer um diese Zeit bewölkt war.
Am nächsten Tag (Tag drei) hieß es wieder so gegen 6 Uhr aufstehen. Wir mussten dieses Mal nichts zusammen räumen, da wir die zweite Nacht in selben Lager verbrachten. Es ging in den Nationalpark Richtung Kata Tjuta. Das sind auch wunderschöne Felsformationen die unglaublich schön sind.
Es war wirklich ein Segen, dass wir immer so früh aufstehen mussten, da die Fliegen morgens noch nicht unterwegs sind. Sie sind wirklich eine Plage. Da hilft aber auch kein Fliegennetz.
Nach der Wanderung und einem unglaublich schönen Tag schauten wir uns ein zweites Mal den Sonnenuntergang an, von einer anderen Stelle. Jedoch wieder ohne Erfolg.
Zurück am Lager gab es ein Australisches BBQ mit Känguru und Wachteln.
Tag vier begann wirklich so einer unmenschlichen Zeit, da wir den Sonnenaufgang am Uluru anschauen wollten. An einer weiteren Plattform angekommen konnten wir unser Glück kaum fassen. Es hatte sich wirklich gelohnt in aller herrgottsfrühe aufstehen zu müssen, besser gesagt zu dürfen :-)
Egal ob es ein Sonnenaufgang oder Untergang ist, in der Wüste wirkt alles mehr als extrem kitschig. Ich musste sehr oft an das Bild bei Oma Hedwig im Wohnzimmer denken. Ich war immer der Meinung, dass es so einen lila, rosa, gelb, orangenen Himmel nicht in echt geben kann. Aber es gibt ihn wirklich!
Gefrühstückt wurde auf dem Ratsplatz. Rob hatten den Grill aufgestellt und backte für uns Pancakes mit Granberries. Alle anderen Touren schauten mehr als neidisch und hungrig zu uns herüber.
Mittags ging es dann zum Uluru, der von nahmen aussieht wie ein Tonklumpen. Man hat immer das Gefühl wenn man ihn anfassen würde, müssten die Finger darin versinken oder man könnte etwas in die oberste Schicht rein ritzen. Aber es ist tatsächlich harter Stein.
Wir wanderten einmal um den ganzen Stein und Rob erzählte uns einiges über die Entstehung.
Apropos Rob, der überraschte uns immer wieder von neuem, der er auf einmal anfing mit Carmen und mir schwäbisch zu reden. Uns haute es fast aus den Socken. Er erzählte uns, dass seine Mutter aus Karlsruhe kommt und sein Vater Australier ist. Wie klein die Welt doch ist.
Auf dem Weg nach Coober Pedy hatten wir dann einen Platten. Wir standen mitten auf dem Highway im nirgendwo. Wir dachten so etwas passiert nur in Filmen ;-)
Nachlangem hin und her wurde der Reifen ausgetauscht und es konnte weiter gehen. Coober Pedy ist die Opalstadt und das meiste befindet sich unter der Erde. So auch unsere Unterkunft. Ich befürchtete ja schon das ich mindestens 200 Meter unter die Erde muss aber glücklicherweise ging es nur gerade in die Erde hinein. Es kam einem eher vor wie wenn man in kleinen Höhlen oder im Keller schlafen würde.
Nach einer geruhsamen Nacht, die nicht draußen im Swag war, was wir sehr vermissten, besuchten wir an Tag fünf die Opalmine und fuhren dann weiter in Richtung Flinders Rangers. Auf dem Weg hatten wir dann ein Öl Leck und es dauerte wieder relativ lange bis wir weiter konnten.
Wir Übernachteten wieder in den Swags und unter freiem Himmel.
Tag sechs begann mit einer kleinen Wanderung, so wie sich das für den 1. Mai gehört.Leider fehlte uns das Bier um uns richtig heimisch zu fühlen ;-)
Auf der Wanderung sahen wir dann auch endlich die ersehnten Kängurus! Wir hatten schon öfters welche vorbeispringen sehen aber nie so, dass wir Fotos machen konnten.
Wenn ich schon bei Tieren bin, wilde Kamele haben wir auch gesehen.
Gegen Mittag brachen wir dann wieder auf in Richtung Adelaide. Nachdem Irgendwas am Auspuff kaputt gegangen ist und wir wieder warten mussten kamen wir mit grob 2 ½ Stunden Verspätung in Adelaide an. Andi holte Carmen und mich mit dem Auto ab. Wir duschten schnell und fielen dann mehr als erschöpft ins Bett.
Den ersten halben Tag verbrachten wir dann im Bus und fuhren zu unserem ersten Nachtlager. Dort wurde dann erst mal ein Lagerfeuer gemacht und gekocht. Mit vollem Magen und rundum zufrieden legten wir uns in unsere Swags und schliefen selig unter dem nicht ganz so schönen Sternenhimmel.
Ein Swag ist so eine Art und Schlafsack in einem. Es sieht aus wie ein breiterer flacher Schlafsack, das äußere Material ist aber aus sehr festem, Wasserdichtem Stoff. Darin liegt eine kleine Matratze und der Schlafsack wird zusätzlich noch reingelegt. Es ist unglaublich warm in diesen Dingern.
Am zweiten Tag wurden wir Morgens um 5.30 Uhr von Rob, unserem Guide (der alles alleine machte… kochen, fahren, wichtige Informationen erzählen, die Tour mit machen) geweckt. Dann hieß es schnell die Swags zusammenrollen, Schlafsäcke und anderes Gepäck verstauen, schnell was frühstücken, Zähne putzen und los.
Es ging zum Kings Canyon, der wirklich vergleichbar ist mit dem amerikanischen Great Canyon. Es war einfach fantastisch! Wir bestiegen den Berg und liefen einmal komplett um den Canyon herum und in ihn hinein. Das es die letzte Zeit so viel geregnet hatte gedeiht im Canyon eine unglaublich Flora und Fauna. Man kam sich vor, wie wenn man sich im Garten Eden befinden würde. Überall grünte es, es wuchsen Palmen und es gab sogar einen kleinen See in dem man baden konnte. Mehr kann ich dazu momentan gar nicht sagen, da müsst ihr einfach die Bilder sehen! :-)
Die Gruppe war ganz in Ordnung. Es gab alle Altersgruppen und Nationalitäten. Von 15 bis grob 60 Jahren. Leider war ein Teil unserer Gruppe etwas lauffaul. Zu dick, nichts gewohnt oder hatten sie einfach Schläpperle und Däpperle als Schuhe dabei. Unverständlich für mich und Carmen, da wir wie die Gämsen immer vorne waren. Rob meinte auch, dass er in seinen ganzen vier Jahren noch keine so langsame Gruppe gesehen hat. Wie auch immer, die letzten haben ja bekanntlich keine Pause *hihi*
Mittags gab es immer Lunch und abends kochten wir super leckere Sachen. An dem Abend waren wir an unserem zweiten Schlaflager angekommen. Bevor die Sonne unter ging liefen wir grob drei Minuten zu einer Aussichtsplattform und hatten einen wundervollen Blick auf den Uluru. Leider hatten wir nie Glück mit dem Sonnenuntergang, da es immer um diese Zeit bewölkt war.
Am nächsten Tag (Tag drei) hieß es wieder so gegen 6 Uhr aufstehen. Wir mussten dieses Mal nichts zusammen räumen, da wir die zweite Nacht in selben Lager verbrachten. Es ging in den Nationalpark Richtung Kata Tjuta. Das sind auch wunderschöne Felsformationen die unglaublich schön sind.
Es war wirklich ein Segen, dass wir immer so früh aufstehen mussten, da die Fliegen morgens noch nicht unterwegs sind. Sie sind wirklich eine Plage. Da hilft aber auch kein Fliegennetz.
Nach der Wanderung und einem unglaublich schönen Tag schauten wir uns ein zweites Mal den Sonnenuntergang an, von einer anderen Stelle. Jedoch wieder ohne Erfolg.
Zurück am Lager gab es ein Australisches BBQ mit Känguru und Wachteln.
Tag vier begann wirklich so einer unmenschlichen Zeit, da wir den Sonnenaufgang am Uluru anschauen wollten. An einer weiteren Plattform angekommen konnten wir unser Glück kaum fassen. Es hatte sich wirklich gelohnt in aller herrgottsfrühe aufstehen zu müssen, besser gesagt zu dürfen :-)
Egal ob es ein Sonnenaufgang oder Untergang ist, in der Wüste wirkt alles mehr als extrem kitschig. Ich musste sehr oft an das Bild bei Oma Hedwig im Wohnzimmer denken. Ich war immer der Meinung, dass es so einen lila, rosa, gelb, orangenen Himmel nicht in echt geben kann. Aber es gibt ihn wirklich!
Gefrühstückt wurde auf dem Ratsplatz. Rob hatten den Grill aufgestellt und backte für uns Pancakes mit Granberries. Alle anderen Touren schauten mehr als neidisch und hungrig zu uns herüber.
Mittags ging es dann zum Uluru, der von nahmen aussieht wie ein Tonklumpen. Man hat immer das Gefühl wenn man ihn anfassen würde, müssten die Finger darin versinken oder man könnte etwas in die oberste Schicht rein ritzen. Aber es ist tatsächlich harter Stein.
Wir wanderten einmal um den ganzen Stein und Rob erzählte uns einiges über die Entstehung.
Apropos Rob, der überraschte uns immer wieder von neuem, der er auf einmal anfing mit Carmen und mir schwäbisch zu reden. Uns haute es fast aus den Socken. Er erzählte uns, dass seine Mutter aus Karlsruhe kommt und sein Vater Australier ist. Wie klein die Welt doch ist.
Auf dem Weg nach Coober Pedy hatten wir dann einen Platten. Wir standen mitten auf dem Highway im nirgendwo. Wir dachten so etwas passiert nur in Filmen ;-)
Nachlangem hin und her wurde der Reifen ausgetauscht und es konnte weiter gehen. Coober Pedy ist die Opalstadt und das meiste befindet sich unter der Erde. So auch unsere Unterkunft. Ich befürchtete ja schon das ich mindestens 200 Meter unter die Erde muss aber glücklicherweise ging es nur gerade in die Erde hinein. Es kam einem eher vor wie wenn man in kleinen Höhlen oder im Keller schlafen würde.
Nach einer geruhsamen Nacht, die nicht draußen im Swag war, was wir sehr vermissten, besuchten wir an Tag fünf die Opalmine und fuhren dann weiter in Richtung Flinders Rangers. Auf dem Weg hatten wir dann ein Öl Leck und es dauerte wieder relativ lange bis wir weiter konnten.
Wir Übernachteten wieder in den Swags und unter freiem Himmel.
Tag sechs begann mit einer kleinen Wanderung, so wie sich das für den 1. Mai gehört.Leider fehlte uns das Bier um uns richtig heimisch zu fühlen ;-)
Auf der Wanderung sahen wir dann auch endlich die ersehnten Kängurus! Wir hatten schon öfters welche vorbeispringen sehen aber nie so, dass wir Fotos machen konnten.
Wenn ich schon bei Tieren bin, wilde Kamele haben wir auch gesehen.
Gegen Mittag brachen wir dann wieder auf in Richtung Adelaide. Nachdem Irgendwas am Auspuff kaputt gegangen ist und wir wieder warten mussten kamen wir mit grob 2 ½ Stunden Verspätung in Adelaide an. Andi holte Carmen und mich mit dem Auto ab. Wir duschten schnell und fielen dann mehr als erschöpft ins Bett.
32 Stunden Bus fahren und Alice Springs
Nun war es also endlich soweit. Die Woche in Cairns ging rum wie nichts und wir mussten schon wieder unsere Rucksäcke packen. Vollbepackt mit unseren Backpacks, zwei riesigen Essentüten und unseren wichtigsten Dingen in einer weiteren Tasche, machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Eigentlich freuten wir uns tatsächlich auf die Fahrt. Wir hatten vorher noch etwas gekocht und in Tupperdosen abgefüllt, dass wir auch ja nicht verhungerten.
Wir fuhren um halb eins nachts los und dachten, dass wir eine geruhsame Nacht mit wenigstens etwas Schlaf im Bus verbringen werden… das war aber mal wieder eine Illusion, wie so vieles hier in Australien ;-)
Der Bus kam überpünktlich an und wir gaben dem Busfahrer unsere Sachen zum Verstauen. Da kam er uns schon etwas unsympathisch vor. Der Bus war nicht einmal zur Hälfte voll aber trotzdem mussten wir an zugewiesenen Plätzen sitzen. Das machte das Schlafen schon etwas schwieriger, da man kaum Platz hat wenn eine zweite Person neben einem sitzt. Aus dem Grund setzten wir uns einfach um (das jeder einen Zweiersitz für sich hatte), was normalerweise nie ein Problem war. Unser lieber Herr Busfahrer wäre uns am liebsten an die Gurgel gesprungen. Also wieder an die zugewiesenen Plätze. Dann durften wir unsere Köpfe nicht an das Fenster lehnen und unsere Füße (sockig) nicht an einem anderen Sitz abstützen. Dies kontrollierte er auch stündlich in dem er kurz anhielt und jeden weckte der gegen irgendwelche Regeln verstoßen hatte. Uns kam es so vor wie wenn er gerne Pilot oder so etwas geworden wäre, es aber nur bis zum Busfahrer geschafft hat und nun seinen Frust an uns ablassen muss :-D
Der grönende Abschluss kam dann um 3 Uhr in der Früh, als alle den Bus für knapp eine Stunde verlassen mussten, da er eine Pause brauchte. Im Normalfall durfte man im Bus sitzen bleiben und einfach friedlich weiter schlafen.
In der Pause kamen dann noch vier Personen mit dem Taxi hinterher, da der Busfahrer mindestens 10 Minuten zu früh losgefahren ist und sich geweigert hatte irgendwo anzuhalten. Das fand ich wirklich eine Frechheit.
Gut wie auch immer die Nacht war schrecklich aber wir kamen gesund in Townsville an. Von dort aus stiegen wir in den nächsten Bus Richtung Mount Isa. Glücklicherweise mussten wir dort nicht Umsteigen und konnten direkt weiter nach Tennent Creek fahren. Dort kamen wir nachts um 2.50 Uhr an und mussten in einen kleineren Bus. Es hieß wir dürften uns nicht außerhalb der Busstation bewegen, immer zusammenbleiben und ja auf unser Gepäck achten. Dort soll es sehr gefährlich sein wurde uns von allen Seiten berichtet. Aber wir meisterten auch das.
Von Tennent Creek ging es dann endlich weiter nach Alice Springs.
In Alice angekommen suchten wir sofort unser Hostel auf, gingen Einkaufen und nahmen erst einmal eine heiße Dusche. Das Hostel war in Ordnung und sauber. Allerdings umgab uns ein unbehagliches Gefühl. Seit wir Richtung Outback unterwegs waren hatten wir das Gefühl eingesperrt zu sein und nicht mehr wegkommen zu können. Woran das lag wussten wir selbst nicht. Vielleicht weil wir sonst immer das endlose Meer um uns hatten oder einfach das Bewusstsein, dass wir jetzt genau in der Mitte des Kontinents waren.
Wir stärkten uns mit leckeren selbstgemachten Pancakes und unsere Zweifel waren schon so gut wie verschwunden.
Fazit: Die Busfahrt von Cairns nach Alice ist wirklich verrückt aber machbar (gegen Ende waren unsere Busfahrer mehr als nett und sogar witzig) ;-)
Alice Springs hat uns gar nicht gefallen. Die Stadt gibt nicht viel her und überall sind betrunken, stinkende Aborigines die einem Angst einflößen.
Wir fuhren um halb eins nachts los und dachten, dass wir eine geruhsame Nacht mit wenigstens etwas Schlaf im Bus verbringen werden… das war aber mal wieder eine Illusion, wie so vieles hier in Australien ;-)
Der Bus kam überpünktlich an und wir gaben dem Busfahrer unsere Sachen zum Verstauen. Da kam er uns schon etwas unsympathisch vor. Der Bus war nicht einmal zur Hälfte voll aber trotzdem mussten wir an zugewiesenen Plätzen sitzen. Das machte das Schlafen schon etwas schwieriger, da man kaum Platz hat wenn eine zweite Person neben einem sitzt. Aus dem Grund setzten wir uns einfach um (das jeder einen Zweiersitz für sich hatte), was normalerweise nie ein Problem war. Unser lieber Herr Busfahrer wäre uns am liebsten an die Gurgel gesprungen. Also wieder an die zugewiesenen Plätze. Dann durften wir unsere Köpfe nicht an das Fenster lehnen und unsere Füße (sockig) nicht an einem anderen Sitz abstützen. Dies kontrollierte er auch stündlich in dem er kurz anhielt und jeden weckte der gegen irgendwelche Regeln verstoßen hatte. Uns kam es so vor wie wenn er gerne Pilot oder so etwas geworden wäre, es aber nur bis zum Busfahrer geschafft hat und nun seinen Frust an uns ablassen muss :-D
Der grönende Abschluss kam dann um 3 Uhr in der Früh, als alle den Bus für knapp eine Stunde verlassen mussten, da er eine Pause brauchte. Im Normalfall durfte man im Bus sitzen bleiben und einfach friedlich weiter schlafen.
In der Pause kamen dann noch vier Personen mit dem Taxi hinterher, da der Busfahrer mindestens 10 Minuten zu früh losgefahren ist und sich geweigert hatte irgendwo anzuhalten. Das fand ich wirklich eine Frechheit.
Gut wie auch immer die Nacht war schrecklich aber wir kamen gesund in Townsville an. Von dort aus stiegen wir in den nächsten Bus Richtung Mount Isa. Glücklicherweise mussten wir dort nicht Umsteigen und konnten direkt weiter nach Tennent Creek fahren. Dort kamen wir nachts um 2.50 Uhr an und mussten in einen kleineren Bus. Es hieß wir dürften uns nicht außerhalb der Busstation bewegen, immer zusammenbleiben und ja auf unser Gepäck achten. Dort soll es sehr gefährlich sein wurde uns von allen Seiten berichtet. Aber wir meisterten auch das.
Von Tennent Creek ging es dann endlich weiter nach Alice Springs.
In Alice angekommen suchten wir sofort unser Hostel auf, gingen Einkaufen und nahmen erst einmal eine heiße Dusche. Das Hostel war in Ordnung und sauber. Allerdings umgab uns ein unbehagliches Gefühl. Seit wir Richtung Outback unterwegs waren hatten wir das Gefühl eingesperrt zu sein und nicht mehr wegkommen zu können. Woran das lag wussten wir selbst nicht. Vielleicht weil wir sonst immer das endlose Meer um uns hatten oder einfach das Bewusstsein, dass wir jetzt genau in der Mitte des Kontinents waren.
Wir stärkten uns mit leckeren selbstgemachten Pancakes und unsere Zweifel waren schon so gut wie verschwunden.
Fazit: Die Busfahrt von Cairns nach Alice ist wirklich verrückt aber machbar (gegen Ende waren unsere Busfahrer mehr als nett und sogar witzig) ;-)
Alice Springs hat uns gar nicht gefallen. Die Stadt gibt nicht viel her und überall sind betrunken, stinkende Aborigines die einem Angst einflößen.
Donnerstag, 21. April 2011
Cairns die Zweite
Halli Hallo!
Heute habe ich mal wieder etwas Zeit um das Neuste mitzuteilen.
Erst einmal, der regenwald war super. Bin sehr froh das ich keine Tour fuer ueber 100 Dollar gebucht hatte. Denn die sollen nicht gerade der Hit sein. Also auf jeden Fall bin ich alleine in den Botanischen Garten los gezogen. Der ist wirklich riesig! Man kommt sich ein wenig so vor wie in der Wilhelma im Tropenhaus :-D nur das es viel groesser ist und ohne Dach. Es ist schoen, dass ganze mal gesehen zu haben... es sind halt Baeume. Leider habe ich kein einziges knuffiges, flauschiges Tier mit grossen Augen gesehen :( dafuer aber viele grusselige wasserschildkroeten und eine drei Meter lange Wasserschlange. Es soll dort auch Krokodile geben aber die habe ich leider nicht gesichtet. Viele Spinnen und wunderschoene Schmetterlinge hab ich dafuer zu gesicht bekommen. Bloederweise hat Nina mal wieder nicht mit gedacht und ist in den regenwald ohne Regenjacke dh ich musste eine zeitlang unterstehen, da es geschuettet hat ohne Ende. Aber was waere auch regenwald ohne Regen :)
Abend waren wir im Wholsheed feiern.
Am naechsten Tag habe ich mich mit Belinda (einer Schweizerin) verabredet. Wir gingen in eine Gallery und durften dort lernen wie man Traumfaenger anfertigt. Die Australieren war so was von nett! das war ein unglaublich schoener Tag.
Gestern habe ich den Tag einfach mal ein bisschen genossen. Spaet aufgestanden und dann ab an die Lagune. In der Sonne brutzeln, lesen und schlafen, wunderbar!
Heute war ich schon auf dem Rustys Markets. da gibts Fruechte und Gemuese und so weiter. Habe meine erste echte Kokosnuss probiert... man muss das ja mal gemacht haben aber nach einer ganzen Nuss mit dem Strohhalm wird es einem mehr als schlecht ;-) also das brauche ich nicht nochmal.
Heute Abend wird gepackt, Morgen gehen wir shoppen und muessen fuer unseren langen Trip alles vorbereiten und kochen. ohje, das wird noch was.
Morgen Abend um 0.25 uhr geht es dann los in Richtung Alice Springs, zwei Tage mit dem Bus und danach gleich die fuenf Tage Outback. Das heisst ihr werdet in dieser Zeit wohl nicht wirklich etwas von mir hoeren oder mich erreichen. Nur das ihr euch keine Sorgen macht ;-)
Sobald ich am 1.Mai bei Andi in Adelaide angekommen bin wird wieder berichtet!
Ich wuensch euch schoene Ostern!
Heute habe ich mal wieder etwas Zeit um das Neuste mitzuteilen.
Erst einmal, der regenwald war super. Bin sehr froh das ich keine Tour fuer ueber 100 Dollar gebucht hatte. Denn die sollen nicht gerade der Hit sein. Also auf jeden Fall bin ich alleine in den Botanischen Garten los gezogen. Der ist wirklich riesig! Man kommt sich ein wenig so vor wie in der Wilhelma im Tropenhaus :-D nur das es viel groesser ist und ohne Dach. Es ist schoen, dass ganze mal gesehen zu haben... es sind halt Baeume. Leider habe ich kein einziges knuffiges, flauschiges Tier mit grossen Augen gesehen :( dafuer aber viele grusselige wasserschildkroeten und eine drei Meter lange Wasserschlange. Es soll dort auch Krokodile geben aber die habe ich leider nicht gesichtet. Viele Spinnen und wunderschoene Schmetterlinge hab ich dafuer zu gesicht bekommen. Bloederweise hat Nina mal wieder nicht mit gedacht und ist in den regenwald ohne Regenjacke dh ich musste eine zeitlang unterstehen, da es geschuettet hat ohne Ende. Aber was waere auch regenwald ohne Regen :)
Abend waren wir im Wholsheed feiern.
Am naechsten Tag habe ich mich mit Belinda (einer Schweizerin) verabredet. Wir gingen in eine Gallery und durften dort lernen wie man Traumfaenger anfertigt. Die Australieren war so was von nett! das war ein unglaublich schoener Tag.
Gestern habe ich den Tag einfach mal ein bisschen genossen. Spaet aufgestanden und dann ab an die Lagune. In der Sonne brutzeln, lesen und schlafen, wunderbar!
Heute war ich schon auf dem Rustys Markets. da gibts Fruechte und Gemuese und so weiter. Habe meine erste echte Kokosnuss probiert... man muss das ja mal gemacht haben aber nach einer ganzen Nuss mit dem Strohhalm wird es einem mehr als schlecht ;-) also das brauche ich nicht nochmal.
Heute Abend wird gepackt, Morgen gehen wir shoppen und muessen fuer unseren langen Trip alles vorbereiten und kochen. ohje, das wird noch was.
Morgen Abend um 0.25 uhr geht es dann los in Richtung Alice Springs, zwei Tage mit dem Bus und danach gleich die fuenf Tage Outback. Das heisst ihr werdet in dieser Zeit wohl nicht wirklich etwas von mir hoeren oder mich erreichen. Nur das ihr euch keine Sorgen macht ;-)
Sobald ich am 1.Mai bei Andi in Adelaide angekommen bin wird wieder berichtet!
Ich wuensch euch schoene Ostern!
Montag, 18. April 2011
Cairns
Nach sechs Stunden Busfahrt kamen wir eher schlecht als recht in Cairns an. Absolut müde und vorallem hungrig. Und dann gab es nicht mal einen Shuttelbus zum Hostel. Dementsprechend war unsere Laune dann auch am Boden. Aber wir ließen uns ja mal wieder nicht unter kriegen. Rucksack auf den Rücken, Handgepäck in die eine Hand, Foodbag in die andere und los ging der Marsch zum Hostel. Zum Glück war es nicht sehr weit entfernt. Wir wohnen hier im Giligans und es ist einfach wunderschön! Wir kamen in der Lobby an und konnten unseren Augen kaum trauen. Es sah aus wie in einem Hotel. Sehr nettes Personal, blitzeblank geputzt und sehr offen und hell. Wow! Das Beste, wir bekommen jeden Abend Abendessen. Man kann sogar zwischen 3 Gerichten auswählen und es schmeckt richtig gut! Wer hätte damit noch gerechnet?! Unser Zimmer ist auch super. Bad und WC auf dem Zimmer, Balkon ist auch da. Etwas laut, weil die Bar direkt unter uns liegt aber darüber lässt sich hinweg sehen.
Kurzer Schock nach dem wir sahen wer mit uns im Zimmer lebt… nämlich die zwei Schweizerinnen vom Boot… die wir gar nicht leiden konnten. Hat sich aber auch schnell geklärt. Die sind zwar strunz doof :-D aber ganz nett.
Ich war heute die Stadt erkunden. Wirklich toll hier! Das Klima ist wie in Singapur, sehr tropisch. Es gibt keinen Strand aber dafür eine Lagune und tausend Möglichkeiten zum shoppen, leider. Habe natürlich gleich ein absolutes Schnäppchen gemacht. Einen unglaubelichen Roxy Bikini den zu Hause bestimmt niemand hat für unschlagbar reduzierte 48 Dollar. Da muss man ja zu schlagen. Leider habe ich noch ein paar Dinge gesehen die unbedingt mit müssen. Aber es kommt ja Ostern und da darf man sich was gönnen ;-) ihr werdet begeistert sein wenn ich wieder zu Hause bin.
Morgen geht es in den Botanischen Garten, der soll richtig toll sein, mit Regenwald und allen möglichen Tieren :-)
Bis ganz bald, jetzt habt ihr ja wieder genug Lesestoff. Küss euch :-*
Kurzer Schock nach dem wir sahen wer mit uns im Zimmer lebt… nämlich die zwei Schweizerinnen vom Boot… die wir gar nicht leiden konnten. Hat sich aber auch schnell geklärt. Die sind zwar strunz doof :-D aber ganz nett.
Ich war heute die Stadt erkunden. Wirklich toll hier! Das Klima ist wie in Singapur, sehr tropisch. Es gibt keinen Strand aber dafür eine Lagune und tausend Möglichkeiten zum shoppen, leider. Habe natürlich gleich ein absolutes Schnäppchen gemacht. Einen unglaubelichen Roxy Bikini den zu Hause bestimmt niemand hat für unschlagbar reduzierte 48 Dollar. Da muss man ja zu schlagen. Leider habe ich noch ein paar Dinge gesehen die unbedingt mit müssen. Aber es kommt ja Ostern und da darf man sich was gönnen ;-) ihr werdet begeistert sein wenn ich wieder zu Hause bin.
Morgen geht es in den Botanischen Garten, der soll richtig toll sein, mit Regenwald und allen möglichen Tieren :-)
Bis ganz bald, jetzt habt ihr ja wieder genug Lesestoff. Küss euch :-*
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