Wochenendtrip nach Kopenhagen
04.-07. April 2019


Skandinavien ist für mich leider immer noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Abgesehen von Nikos Auslandssemester in Finnland habe ich außer Oulu und Helsinki noch nicht viel gesehen.
Das sahen unsere Freunde als optimalen Anlass uns eine gemeinsame Reise nach Kopenhagen zu unserer Hochzeit zu schenken.
Am Donnerstag, den 4. April ging es los. Wir flogen von Stuttgart aus mit Laudamotion (Ryanair). Die Flüge waren super günstig und auch sonst können wir nichts negatives über die Fluglinie berichten. Absolut Empfehlung von uns. Wir zahlten rund 60 Euro hin und zurück mit Handgepäck.
6.15 Uhr startete der Flieger pünktlich und eine Stunde später landeten wir bereits in Kopenhagen. Man kommt von dort aus sehr schnell mit der Metro in die Innenstadt (rund 20 Minuten).
Unsere Unterkunft lag in Indre By (Vestergade). Zentraler geht es kaum. Ein sehr guter Punkt, um Kopenhagen zu Fuß zu erkunden.
Habitat Collection ist Preiswert, für dänische Verhältnisse, schön eingerichtet und vor allem entspannt, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist. Wir hatten eine voll ausgestattete Küche und konnten am Morgen gemütlich frühstücken und das eine oder andere Bier im Kühlschrank lagern ;-)
Unser Gepäck konnten wir vor dem Check-In in einem Raum lagern.
Nachdem wir das gemacht hatten suchten wir erst einmal ein Café.
In Kopenhagen wird gefühlt überall Kaffee getrunken. aus diesem Grund ist es nicht schwer sich ein nettes auszusuchen. Einen Geheimtipp haben wir leider nicht und günstig ist es auch nicht. Viele machen das Angebot, dass man sich den Filterkaffee noch einmal auffüllen kann. Sie sind stark und lecker zudem sollte man sich unbedingt eine Zimtschnecke, einen Choko Bolle oder ein Wienerbroed/Kanelstang gönnen (Rezepttipp: https://cahama.wordpress.com/2015/04/19/wienerbrodkanelstang/).
Die Süßen unter euch kommen sicherlich auf ihre Kosten aber auch die Salzigen finden gegen Mittag ein zehn Zentimeter dickes belegtes Brot (Smoerrebroed).


Im Anschluss ließen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Besuchten Nyhavn (den bekannten Hafen mit den bunten Häuschen), die Meerjungfrau, genossen ein Bier in der Sonne und schlenderten gegen Nachmittag zurück zu unserer Unterkunft.




Essenstipp: Im RizRaz gibt es ein vegetarisches all you can eat Buffett für 99 Kronen pro Person. Nettes Servicepersonal, sehr leckeres und auch teilweise traditionelles dänisches Essen. Hier findet jeder was, auch die, die normalerweise nur Fleisch essen.
Tipp2: Falls ihr ein wenig auf's Budget achten müsst kauft euch Snacks, Getränke, usw. im Netto oder Lidl ein. Sie sind überall in der Stadt verteilt und der Preisunterschied ist sehr groß!
Tag 2
Nach einem gemütlichen Frühstück zu Hause erkundeten wir das Universitätsviertel. Macht auf alle Fälle einen Abstecher in die Bibliothek. Wunderbare Atmosphäre und man fühlt sich wie bei Harry Potter. Dort gibt es auch überall Antiquitäten, Plattenläden und vieles mehr zu sehen.
Vom Secondhandladen "Prag" können wir leider nur abraten. Ist ganz nett einmal durchzustöbern aber der Internetauftritt verspricht eindeutig mehr.
Macht auch unbedingt einen Abstecher im Smoeds Bolcher. Eine kleine Bonbon-Manufaktur mit einer über 100 jährigen Tradition, die Bonbons immer noch von Hand herzustellen und der königliche Lieferant. Mit Glück darf man auch einmal probieren.




Essenstipp am Mittag: Unbedingt in die Torvehallerne (Markthalle), nicht nur schön für's Auge sondern auch viele leckere Kleinigkeiten. Vom Fischbällchen über Kaviar findet man hier alles. Am besten to go mitnehmen und sich draußen in die Sonne setzen.
Essenstipp am Abend: Das DalleValle bietet ebenfalls ein Buffett für 115 Kronen pro Person an. Nicht wirklich traditionell aber für jeden etwas dabei und preislich unschlagbar. Happy Hour ab 20 Uhr. Zwei gleiche Cocktails für 100 Kronen. Probiert den Moskow Mule mit Lemongras.
Tag 3
Das Meer liegt nur 5,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt also mussten wir natürlich einmal am Strand gewesen sein. Die Strecke lässt sich gut laufen ist jedoch nicht sehr schön, da sie sich durch ein Industriegebiet zieht. Die Metro hält aber fast direkt davor. Am besten bei der Station Oeresond oder Amager Strand aussteigen. Mit dem Fahrrad ist es sicherlich auch eine schöne Strecke. haben wir leider nicht getestet.
Lange Strandspaziergänge oder einfach mal die Natur genießen geht dort wunderbar.








Tipp: Vor dem Strand befindet sich ein leckeres Café aber auch ein Lidl, falls man einfach picknicken möchte. Achtung, Toiletten sind zur kalten Jahreszeit leider nicht geöffnet. Im Café gibt es jedoch welche.
Wer gerne baden geht oder sauniert kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Direkt am Anfang des Strand befindet sich das Helogland Bad. Ein typisches skandinavisches "Schwimmbad" mit Außenbereich.
Am Abend waren wir im Restaurant Puk. Es hat online sehr viele gute Bewertungen aber lasst besser die Finger davon! Der Service ist unterirdisch, die Preise sehr hoch und das Essen nicht überzeugend und sehr wenig. Wer einen gemütlichen Abend haben möchte und sich nicht aufregen will sollte sich lieber etwas anderes suchen.
Tag 4
Wir flogen am frühen Morgen bereits zurück nach Stuttgart. Auch auf dem Rückweg klappte alles reibungslos und wir waren pünktlich zurück. Wer früh durch die Gassen von Kopenhagen läuft hört und sieht überall die Möwen schreien. Versetzt einen direkt noch einmal in das Urlaubsfeeling.
Abschließend können wir oder ich sagen, dass Kopenhagen absolut eine Reise wert ist! Die Dänen sind ein tolles Volk. Nett, kinderfreundlich, viel draußen und lebensfroh. Auffallend war, dass sich kaum jemand mit dem Handy beschäftigt hat. Alle sitzen draußen in der Sonne unterhalten sich und trinken Wein oder Bier.
Auch volle drei Tage war für uns ausreichend. tatsächlich würde ich empfehlen am frühen Morgen anzureisen, sofern man sein Gepäck irgendwo abgeben kann, und sich einfach treiben zu lassen.

Habitat Collection ist Preiswert, für dänische Verhältnisse, schön eingerichtet und vor allem entspannt, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist. Wir hatten eine voll ausgestattete Küche und konnten am Morgen gemütlich frühstücken und das eine oder andere Bier im Kühlschrank lagern ;-)
Unser Gepäck konnten wir vor dem Check-In in einem Raum lagern.
Nachdem wir das gemacht hatten suchten wir erst einmal ein Café.
In Kopenhagen wird gefühlt überall Kaffee getrunken. aus diesem Grund ist es nicht schwer sich ein nettes auszusuchen. Einen Geheimtipp haben wir leider nicht und günstig ist es auch nicht. Viele machen das Angebot, dass man sich den Filterkaffee noch einmal auffüllen kann. Sie sind stark und lecker zudem sollte man sich unbedingt eine Zimtschnecke, einen Choko Bolle oder ein Wienerbroed/Kanelstang gönnen (Rezepttipp: https://cahama.wordpress.com/2015/04/19/wienerbrodkanelstang/).
Die Süßen unter euch kommen sicherlich auf ihre Kosten aber auch die Salzigen finden gegen Mittag ein zehn Zentimeter dickes belegtes Brot (Smoerrebroed).


Im Anschluss ließen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Besuchten Nyhavn (den bekannten Hafen mit den bunten Häuschen), die Meerjungfrau, genossen ein Bier in der Sonne und schlenderten gegen Nachmittag zurück zu unserer Unterkunft.




Essenstipp: Im RizRaz gibt es ein vegetarisches all you can eat Buffett für 99 Kronen pro Person. Nettes Servicepersonal, sehr leckeres und auch teilweise traditionelles dänisches Essen. Hier findet jeder was, auch die, die normalerweise nur Fleisch essen.
Tipp2: Falls ihr ein wenig auf's Budget achten müsst kauft euch Snacks, Getränke, usw. im Netto oder Lidl ein. Sie sind überall in der Stadt verteilt und der Preisunterschied ist sehr groß!
Tag 2
Nach einem gemütlichen Frühstück zu Hause erkundeten wir das Universitätsviertel. Macht auf alle Fälle einen Abstecher in die Bibliothek. Wunderbare Atmosphäre und man fühlt sich wie bei Harry Potter. Dort gibt es auch überall Antiquitäten, Plattenläden und vieles mehr zu sehen.
Vom Secondhandladen "Prag" können wir leider nur abraten. Ist ganz nett einmal durchzustöbern aber der Internetauftritt verspricht eindeutig mehr.
Macht auch unbedingt einen Abstecher im Smoeds Bolcher. Eine kleine Bonbon-Manufaktur mit einer über 100 jährigen Tradition, die Bonbons immer noch von Hand herzustellen und der königliche Lieferant. Mit Glück darf man auch einmal probieren.




Essenstipp am Mittag: Unbedingt in die Torvehallerne (Markthalle), nicht nur schön für's Auge sondern auch viele leckere Kleinigkeiten. Vom Fischbällchen über Kaviar findet man hier alles. Am besten to go mitnehmen und sich draußen in die Sonne setzen.
Essenstipp am Abend: Das DalleValle bietet ebenfalls ein Buffett für 115 Kronen pro Person an. Nicht wirklich traditionell aber für jeden etwas dabei und preislich unschlagbar. Happy Hour ab 20 Uhr. Zwei gleiche Cocktails für 100 Kronen. Probiert den Moskow Mule mit Lemongras.
Tag 3
Das Meer liegt nur 5,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt also mussten wir natürlich einmal am Strand gewesen sein. Die Strecke lässt sich gut laufen ist jedoch nicht sehr schön, da sie sich durch ein Industriegebiet zieht. Die Metro hält aber fast direkt davor. Am besten bei der Station Oeresond oder Amager Strand aussteigen. Mit dem Fahrrad ist es sicherlich auch eine schöne Strecke. haben wir leider nicht getestet.
Lange Strandspaziergänge oder einfach mal die Natur genießen geht dort wunderbar.








Tipp: Vor dem Strand befindet sich ein leckeres Café aber auch ein Lidl, falls man einfach picknicken möchte. Achtung, Toiletten sind zur kalten Jahreszeit leider nicht geöffnet. Im Café gibt es jedoch welche.
Wer gerne baden geht oder sauniert kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Direkt am Anfang des Strand befindet sich das Helogland Bad. Ein typisches skandinavisches "Schwimmbad" mit Außenbereich.
Am Abend waren wir im Restaurant Puk. Es hat online sehr viele gute Bewertungen aber lasst besser die Finger davon! Der Service ist unterirdisch, die Preise sehr hoch und das Essen nicht überzeugend und sehr wenig. Wer einen gemütlichen Abend haben möchte und sich nicht aufregen will sollte sich lieber etwas anderes suchen.
Tag 4
Wir flogen am frühen Morgen bereits zurück nach Stuttgart. Auch auf dem Rückweg klappte alles reibungslos und wir waren pünktlich zurück. Wer früh durch die Gassen von Kopenhagen läuft hört und sieht überall die Möwen schreien. Versetzt einen direkt noch einmal in das Urlaubsfeeling.
Abschließend können wir oder ich sagen, dass Kopenhagen absolut eine Reise wert ist! Die Dänen sind ein tolles Volk. Nett, kinderfreundlich, viel draußen und lebensfroh. Auffallend war, dass sich kaum jemand mit dem Handy beschäftigt hat. Alle sitzen draußen in der Sonne unterhalten sich und trinken Wein oder Bier.
Auch volle drei Tage war für uns ausreichend. tatsächlich würde ich empfehlen am frühen Morgen anzureisen, sofern man sein Gepäck irgendwo abgeben kann, und sich einfach treiben zu lassen.


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