Kuta 2.0 und 3.0
26. Mai bis 3. Juni
Kuta die Zweite
Schlafen. Essen. Sonne. Baden. Essen. Feiern. Schlafen.
Kuta die Dritte
Nachdem ich so gut wie alle Krankheiten innerhalb einer Woche durch hatte, nahm ich mir vor mit dem Feiern etwas zurück zu treten. Der Magen machte mir eigentlich dauerhaft zu schaffen, egal ob bei indonesischer oder westlicher Küche. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch daran. Die Erkältung kam auch eindeutig von zu viel Feierei und den Klimaanlagen. Das Einzige was hilf war viel Schlaf, Ruhe und Wasser.
Mein Zimmer teilte ich mittlerweile mit Eric, einem 24 Jahren alten Deutschen, der ein halbes Jahr mit seiner Freundin gereist ist, die währenddessen geplant schwanger wurde und im siebten Monat nach Hause flog. Eine etwas strange Geschichte. Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Wegen diesen Hintergründen teilte ich mir mit ihm das Zimmer, da von ihm ja keine Gefahr ausging ;-)
Mit der Zeit wuchs unsere Gruppe und wir bestanden aus drei Australiern, drei Engländern, vier Deutschen, einem Belgier und einem Ire. Abgesehen von den Menschen, die sich bei uns im Hotel aufhielten oder die wir beim feiern trafen. Wir haben die krassesten Partys gefeiert, die ich je gesehen habe! Erst ging es ins Alleycats zur double double time, um 22 Uhr in den Sky Garden für eine Stunde freie Getränke und je nach dem wo wir Lust hatten ging es danach noch in diverse Bars oder Diskos. Man verlor seine Leute und fand kurz darauf wieder Neue. Irgendwann trafen sich aber alle auf wundersame Weise zur selben Zeit vor unserem Hotel und es wurden heftige Poolpartys gefeiert. Wer sich nicht freiwillig seinen Klamotten entledigte und rein sprang wurde kurzerhand einfach reingeworfen. Selbst strömender Regen, die Regenzeit hatte begonnen, änderte daran nichts. Die Aftershow Partys waren schlimmer als jede Springbreak Reportage.

Eine der besten Geschichten war, dass die drei Australier und zwei Engländer einen Tag vorher weiterfliegen wollten. Drei Stunden vor Abflug entschied ein Australier, dass er seinen Heimflug verfallen lässt und weitere 10 Tage dran hängt. Auch die Engländer entschieden sich noch weiter 14 Tage zu bleiben und erst dann nach Neuseeland weiter zu fliegen.
Nun wollte mich tatsächlich mein Freund überraschungsmäßig besuchen kommen...
Nach diesen Abenteuern fühlte ich mich zum ersten mal richtig wohl alleine zu reisen. Ich war so drin und einfach zufrieden und glücklich mit mir selbst. Ich hatte so viele neue und nette Menschen kennen gelernt und wollte auch meine weitere Zeit mit ihnen verbringen.
Aber Bali ist einfach auch ein Paradies, dass man zusammen als Paar sehr genießen kann. Bekam ich das alles überhaupt unter einen Hut, war das nicht auch ein bisschen viel verlangt? Und wollte er überhaupt mit anderen weiter reisen oder lieber einen kleinen Liebesurlaub machen? Klappte es überhaupt, wenn wir uns so lange Zeit nicht gesehen und gehört hatten und dann zehn Tage aufeinander saßen? Fragen über Fragen, die mir nach dem Skypegespräch im Internetcafe durch den Kopf gingen. Ohje! Aber das ließ sich ja auch nicht so einfach klären. Mit der Verwirrung kam dann die Freude und Aufgeregtheit. Es war ja auch noch nichts sicher.
Samstagabend hatten wir miteinander gesprochen und am Montag musste alles kurzfristig organisiert werden. Ich war noch etwas verhalten und freute mich erst, als die SMS mit dem "Okay" kam.
Ich war so nervös und konnte die Nacht vorher kaum schlafen und war heilfroh, als endlich der nächste Morgen vor der Tür stand. Ich versuchte ihn so gut wie möglich auf die kommende Situation und das Leben in Indonesien vorzubereiten, dass der Kulturschock nicht ganz so groß war. Ich holte ihn vom Taxi ab und es fühlte sich an, als hätten wir uns nur ein paar Tage nicht gesehen.
Er fand sich gleich gut in die Gruppe ein.
Kuta die Zweite
Schlafen. Essen. Sonne. Baden. Essen. Feiern. Schlafen.
Kuta die Dritte
Nachdem ich so gut wie alle Krankheiten innerhalb einer Woche durch hatte, nahm ich mir vor mit dem Feiern etwas zurück zu treten. Der Magen machte mir eigentlich dauerhaft zu schaffen, egal ob bei indonesischer oder westlicher Küche. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch daran. Die Erkältung kam auch eindeutig von zu viel Feierei und den Klimaanlagen. Das Einzige was hilf war viel Schlaf, Ruhe und Wasser.
Mein Zimmer teilte ich mittlerweile mit Eric, einem 24 Jahren alten Deutschen, der ein halbes Jahr mit seiner Freundin gereist ist, die währenddessen geplant schwanger wurde und im siebten Monat nach Hause flog. Eine etwas strange Geschichte. Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Wegen diesen Hintergründen teilte ich mir mit ihm das Zimmer, da von ihm ja keine Gefahr ausging ;-)
Mit der Zeit wuchs unsere Gruppe und wir bestanden aus drei Australiern, drei Engländern, vier Deutschen, einem Belgier und einem Ire. Abgesehen von den Menschen, die sich bei uns im Hotel aufhielten oder die wir beim feiern trafen. Wir haben die krassesten Partys gefeiert, die ich je gesehen habe! Erst ging es ins Alleycats zur double double time, um 22 Uhr in den Sky Garden für eine Stunde freie Getränke und je nach dem wo wir Lust hatten ging es danach noch in diverse Bars oder Diskos. Man verlor seine Leute und fand kurz darauf wieder Neue. Irgendwann trafen sich aber alle auf wundersame Weise zur selben Zeit vor unserem Hotel und es wurden heftige Poolpartys gefeiert. Wer sich nicht freiwillig seinen Klamotten entledigte und rein sprang wurde kurzerhand einfach reingeworfen. Selbst strömender Regen, die Regenzeit hatte begonnen, änderte daran nichts. Die Aftershow Partys waren schlimmer als jede Springbreak Reportage.

Eine der besten Geschichten war, dass die drei Australier und zwei Engländer einen Tag vorher weiterfliegen wollten. Drei Stunden vor Abflug entschied ein Australier, dass er seinen Heimflug verfallen lässt und weitere 10 Tage dran hängt. Auch die Engländer entschieden sich noch weiter 14 Tage zu bleiben und erst dann nach Neuseeland weiter zu fliegen.
Nun wollte mich tatsächlich mein Freund überraschungsmäßig besuchen kommen...
Nach diesen Abenteuern fühlte ich mich zum ersten mal richtig wohl alleine zu reisen. Ich war so drin und einfach zufrieden und glücklich mit mir selbst. Ich hatte so viele neue und nette Menschen kennen gelernt und wollte auch meine weitere Zeit mit ihnen verbringen.
Aber Bali ist einfach auch ein Paradies, dass man zusammen als Paar sehr genießen kann. Bekam ich das alles überhaupt unter einen Hut, war das nicht auch ein bisschen viel verlangt? Und wollte er überhaupt mit anderen weiter reisen oder lieber einen kleinen Liebesurlaub machen? Klappte es überhaupt, wenn wir uns so lange Zeit nicht gesehen und gehört hatten und dann zehn Tage aufeinander saßen? Fragen über Fragen, die mir nach dem Skypegespräch im Internetcafe durch den Kopf gingen. Ohje! Aber das ließ sich ja auch nicht so einfach klären. Mit der Verwirrung kam dann die Freude und Aufgeregtheit. Es war ja auch noch nichts sicher.
Samstagabend hatten wir miteinander gesprochen und am Montag musste alles kurzfristig organisiert werden. Ich war noch etwas verhalten und freute mich erst, als die SMS mit dem "Okay" kam.
Ich war so nervös und konnte die Nacht vorher kaum schlafen und war heilfroh, als endlich der nächste Morgen vor der Tür stand. Ich versuchte ihn so gut wie möglich auf die kommende Situation und das Leben in Indonesien vorzubereiten, dass der Kulturschock nicht ganz so groß war. Ich holte ihn vom Taxi ab und es fühlte sich an, als hätten wir uns nur ein paar Tage nicht gesehen.
Er fand sich gleich gut in die Gruppe ein.



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