Koh Mook/Koh Muk

 04.-07. März 2014

Von Koh Hai ging es mit dem Speeboat nach Koh Mut. Seltsamerweise kostete das Speeboat genau so viel wie die Fähre, war jedoch eine Stunde schneller. Schnellboot fahren war ganz nett aber es saßen nur Touristen an Bord und man hatte keine Möglichkeit raus zu schauen. 

Wir hatten uns bewusst ein günstiges Hotel am Pier und somit am nicht so schönen Strand gebucht, dass wir nicht lange rumkurven mussten. Unser besagtes Bott halt nur leider nicht am Pier sondern genau auf der anderen Seite der Insel. Stimmung war dementsprechend nicht ganz so gut. Der Strand war 1A, viele junge Leute und das Hotel, dass wir uns zu Beginn angesehen hatten sah auch noch echt gut aus. 

Mit dem Tuk Tuk und einer leicht rasanten und um unser Leben bangender Fahrt kamen wir im Koh Mook Resort an. Die Zimmer waren recht sauber, es gab jeden Tag ein Wasser (Minibar musste bezahlt werden, Preisangaben gab es keine). Die Betten waren eine Katastrophe - ungelogen bretthart! Und auch das Frühstück war leider nichts. Die Hunde und Katzen hatten ihre Freude an uns und dem Essen. Ungenießbare Wurst beim  American Breakfast oder knorpelige Reissuppe, die auch kein kulinarischer Hochgenuss war. 

Der Strand war schön aber eher badeuntauglich. Dafür gab es einen schönen Pool und sogar gestellte Handtücher worüber wir uns sehr freuten.

Den ersten Tag verbrachten wir nur am Pool und entspannten. Abends gingen wir nebenan ins das Dada Restaurant, die hatten auch kleine, günstige Bungalows aber ohne Pool dafür mit Familienanschluss. Das Essen war ganz gut und vor allem etwas für unseren Geldbeutel.  Die Besitzerin Dada, wir nannten sie bis Mama, war sehr hilfsbereit und wir buchten bei ihr unsere Weiterreise.

Am zweiten Tag gingen wir auf die östliche Seite der Insel, da der Strand dort traumhaft sein sollte. Man lief ca. 30 Minuten durch das "Inland" wurde aber mit Einheimischen und tollen Fotos belohnt.

Der Strand war wirklich traumhaft! Palmen, weißer Strand (der Sand ist unendlich weich und fein, er knirscht wie Schnee unter den Füßen) und azurblaues Meer. Mittags hatten wir Hunger und gingen in ein Resort. Dort traf uns fast der Schlag bei den Preisen, also tranken wir nur etwas und auf der Rechnungen standen dann auch noch Servicegebühren - nicht für unsere schmales Backpacker Geldbeutelchen.

Am 6. und7. März verbrachten wir die Tage am Pool, kauften uns in kleinen Läden Obst und planten die weitere Reise nach Kuala Lumpur. Am Ende beschlossen wir auf Risiko zu gehen und zu hoffen, dass alles ohne buchen klappt.



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