Koh Lanta

27.2.-01.03.2014

Wir freuten uns darauf, dass es nun weiter ging. Die Jungs fehlten uns und irgendwie war es schwer alleine in Koh Jum zu bleiben.
Also ging es wieder mit dem Longtail auf's Meer und wieder auf die Fähre. Jedesmal ein neues Abenteuer, da die Holzboote an die Fähre andocken und man sich von Boot zu Boot hangeln muss um auf die Fähre zu gelangen. Oben angekommen kann man dann nur noch hoffen, dass auch das Gepäck mit dabei sein wird. Wir hatten bisher immer Glück :-)

In Koh Lanta kamen wir am Pier an und mussten erst einmal 10 Baht "Eintritt" zahlen. Im Anschluss mussten wir erst einmal jemanden finden, der uns Richtung Osten brachte. Da wir die Preise für die TukTuk-Fahrten nicht kannten handelten wir erst einmal 50 Prozent runter und wurden zu den BeeBee Bungalows gefahren. Wir hatten auch hier nicht gebucht und dachten, es sei kein Problem. Die Bee Bee Bungalows waren komplett ausgebucht und irgendwie waren wir auch nicht so recht traurig darüber. Es waren schon sehr alternative und in die Jahre gekommene Bambushütten. Wir liefen am Strand entlang auf der Suche nach einer Bleibe. Der Strand schockierte uns ganz schön. Die Jungs erzählten uns es sei weißer Sandstrand mit blauem klaren Wasser. Vor uns lag gelblicher, etwas grober Sand und durch die Ebbe waren nur Korallen und Steine sichtbar.
Nach längerem Hin und Her, gepaart mit schlechter Laune und brütender Hitze fragten wir im Fisherman's Cottage nach einem freien Bungalow.

Der Bungalow sah super aus. Ventilator, Schnackennetz über dem Bett und ein offenes Bad mit Pflanzen, wie auf den Gilis. Es war der letzte freie. Der Preis haute uns fast aus den Latschen. 1100 Baht war mehr als doppelt soviel, wie für die Unterkunft auf Koh Jum. Eigentlich wollten wir deshalb nur eine Nacht bleiben. Für eine Nacht bekamen wir den Bungalow nicht, so waren wir gezwungen zwei Nächte zu bleiben. Wir verbrachten den Tag mit Planen und Lesen (Achtung vor den Reisenameisen dort, der Schmerz lässt euch erst einmal nicht mehr los).

Am Abend shoppten wir ein bisschen. Das Essen im Cottage war etwas teurer aber gut. Es wurde von mehreren netten Thais geführt.
 Am zweiten Tag mieteten wir einen rosa "Hallo Kitty" Roller und erkundeten die Insel. Es lässt sich relativ viel mit dem Roller erkunden und wir hielten in unterschiedlichen Buchten.
Die Strände im Süden waren wirklich sehr schön, jedoch wurden nur die wenigsten von der Ebbe so verschont, dass man dauerhaft Baden kann.
Nachdem unser erster Schock sich gelegt hatte buchten wir eine weitere Nacht.
Das Essen war auch wieder hervorragend. Nachdem wir ein wirklich miserables Mittagessen im Landesinneren (Moon...Bungalow) hatten. Kleine Portionen, hoher Preis und unfreundliches Personal.
Zu dem Zeitpunkt als wir dort waren sagten sich am Abend Hase und Igel gute Nacht. Selbst am Wochenende war nichts los. Mit Glück sieht man bei einem nächtlichen Strandspaziergang leuchtendes Plankton.


Am dritten Tag ließen wir einfach ein wenig die Seele baumeln. Wir lasen viel und hingen am Strand in den Hängematten rum.

Am Abend gab es das beste Essen vor Ort überhaupt. Salat mit thaistyle Dressing. Scharf, fruchtig, und einfach zum reinlegen. Zusätzlich unser Lieblingsessen: Gemüse, Fleisch und Cashewkerne und zum Nachtisch einen Pancake mit Honig und Limone. Himmlisch!




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