Town of 1770/Agnes Water
Nächste Station Agnes Water. Alles war geplant und organisiert, also konnte eigentlich nichts schief gehen, dachten wir. Im Bus saßen uns drei ganz nette uns sympathische Jungs gegenüber, mit denen wir schnell ins Gespräch kamen. Sie machten ebenfalls ein paar Tage in Town of 1770 Rast. Also kam schnell die Frage auf, in welchem Hostel wir denn übernachten würden. Ja, ein Hostel hatten wir gebucht, allerdings hatte weder Carmen noch ich daran gedacht uns den Namen auf zu schreiben. Jan, Julius und Justus meinten sie würden versuchen einen Schlafplatz im Cool Bananas zu bekommen. Carmen und ich waren uns extrem sicher, dass wir über dieses Hostel sehr schlechte Bewertungen gelesen hatten und dort auf keinem Fall gebucht hatten. Das posaunten wir natürlich auch lautstark heraus. In AW angekommen fuhren wir erst einmal zum Backpackers Hostel, in der Hoffnung, dass wir dort richtig waren. Komischerweise standen wir dort aber nicht auf der Liste, folglich hatten wir doch ein anderes Hostel gebucht, nur welches? Insgeheim waren wir auch ganz froh, dass wir nicht dort untergebracht waren, denn es sah ziemlich heruntergekommen aus. Freundlicherweise durften wir dort unsere E-Mails checken und mussten mit Entsetzen feststellen, dass auf unserer Buchungsbescheinigung ganz groß COOL BANANAS stand. Was für eine Blamage.
Der Besitzer des Hostels holte uns auch prompt ab, zeigte uns noch ein bisschen das Städtchen und lieferte uns im richtigen Hostel ab. Wie es der Zufall dann auch noch so will standen die drei Jungs natürlich direkt ums Eck, grinsten doof und fragten nur „Ach, jetzt doch auch hier?!“.
Die Unterkunft war einfach nur wunderschön. Super saubere Küche, einfache aber saubere Zimmer und die sanitären Anlagen waren auch in Ordnung. Es gab keinen Pool, dafür aber einen schön gestalteten Hof und Hängematten. Reges Treiben in der Küche und super nette Leute. Die Hostelbesitzer laßen einem jeden Wunsch von den Augen ab. Einen Abend gab es Freigetränke mit großem Entertainment, an anderen Abenden wurde super lecker und frisch gekocht. Es gab wirklich immer etwas Neues.
Am ersten Tag waren wir ScooterRoo fahren. Das sind kleine Harleys, die mit einem Rollermotor laufen. Wenn man freie Bahn hat und ein bisschen Gas gibt bekommen die Dinger aber trotzdem bis zu 80 Sachen drauf :-)
Das war eines der besten Dinge die ich je gemacht habe. 40 Leute, alle in einer Reihe, die den Highway entlang fahren.

Gegen Abend machten wir am Meer kurz halt um den Sonnenuntergang anzuschauen. Danach ging es gleich wieder weiter. Insgesamt waren wir rund 3 Stunden unterwegs und es war wirklich super! Abends gab es dann einen kleinen Buschwalk an den Strand.
Am zweiten Tag versuchten wir uns im Surfen. Da man hier nur 17 Dollar für drei Stunden bezahlt und überall anders 45 Dollar für eine Stunde dachten wir, da müssen wir zuschlagen. Was so super einfach und total lässig aussah entpuppte sich als schwieriger als gedacht. Die Wellen waren so 1-2 Meter hoch und es war wirklich sehr anstrengend. Man hörte nur immer „paddle paddle paddle“ „stand up stand up!“. Das richtige Timing zu haben, eine gute Welle zu erwischen, zu paddeln und dann noch aufzuspringen und zu stehen war eine Herausforderung für sich. Also ein Surfer wird aus mir nicht mehr aber es war eine toller Erfahrung.
Abends ging es dann mit dem Nachtbus weiter Richtung Airlie Beach.
Fazit: Agnes Water ist bisher eines meiner schönsten Erinnerungen und obwohl es ein mini kleines Dörfchen mit gerade mal 1619 Einwohnern in AW und 56 in Town of 1770 ist lohnt sich auf jeden Fall immer einen Abstecher dorthin zu machen!
Der Besitzer des Hostels holte uns auch prompt ab, zeigte uns noch ein bisschen das Städtchen und lieferte uns im richtigen Hostel ab. Wie es der Zufall dann auch noch so will standen die drei Jungs natürlich direkt ums Eck, grinsten doof und fragten nur „Ach, jetzt doch auch hier?!“.
Die Unterkunft war einfach nur wunderschön. Super saubere Küche, einfache aber saubere Zimmer und die sanitären Anlagen waren auch in Ordnung. Es gab keinen Pool, dafür aber einen schön gestalteten Hof und Hängematten. Reges Treiben in der Küche und super nette Leute. Die Hostelbesitzer laßen einem jeden Wunsch von den Augen ab. Einen Abend gab es Freigetränke mit großem Entertainment, an anderen Abenden wurde super lecker und frisch gekocht. Es gab wirklich immer etwas Neues.
Am ersten Tag waren wir ScooterRoo fahren. Das sind kleine Harleys, die mit einem Rollermotor laufen. Wenn man freie Bahn hat und ein bisschen Gas gibt bekommen die Dinger aber trotzdem bis zu 80 Sachen drauf :-)
Das war eines der besten Dinge die ich je gemacht habe. 40 Leute, alle in einer Reihe, die den Highway entlang fahren.

Gegen Abend machten wir am Meer kurz halt um den Sonnenuntergang anzuschauen. Danach ging es gleich wieder weiter. Insgesamt waren wir rund 3 Stunden unterwegs und es war wirklich super! Abends gab es dann einen kleinen Buschwalk an den Strand.
Am zweiten Tag versuchten wir uns im Surfen. Da man hier nur 17 Dollar für drei Stunden bezahlt und überall anders 45 Dollar für eine Stunde dachten wir, da müssen wir zuschlagen. Was so super einfach und total lässig aussah entpuppte sich als schwieriger als gedacht. Die Wellen waren so 1-2 Meter hoch und es war wirklich sehr anstrengend. Man hörte nur immer „paddle paddle paddle“ „stand up stand up!“. Das richtige Timing zu haben, eine gute Welle zu erwischen, zu paddeln und dann noch aufzuspringen und zu stehen war eine Herausforderung für sich. Also ein Surfer wird aus mir nicht mehr aber es war eine toller Erfahrung.
Abends ging es dann mit dem Nachtbus weiter Richtung Airlie Beach.
Fazit: Agnes Water ist bisher eines meiner schönsten Erinnerungen und obwohl es ein mini kleines Dörfchen mit gerade mal 1619 Einwohnern in AW und 56 in Town of 1770 ist lohnt sich auf jeden Fall immer einen Abstecher dorthin zu machen!

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