Gili Trawangan oder auch Foodheaven and back to Kuta Lombok

11.-13. August 2017
Wie Harry G. jetzt sagen würde (falls ihr ihn nicht kennen solltet schaut euch auf Youtube seine Videos an): You are lucky mushrooms!
Nicht zu verwechseln mit Magic Mushrooms, die wir natürlich nicht probiert haben. Unsere geistige Gesundheit war uns dann doch wichtiger.
Niko und ich waren mal wieder Glückspilze.
Am 11. August ging es am Morgen Richtung Bangsal und von dort aus mit dem Boot nach Gili Trawangan. Geplant war das Ganze absolut nicht aber Niko wollte unbedingt auf die große der Gili Inseln und was macht man nicht alles aus Liebe.
Gebucht hatten wir super easy auf der Straße in Kuta. Insgesamt ging die Fahrt rund zwei Stunden und mit dem Boot anschließend noch 30 Minuten bis wir ankamen.

Da ich 2011 bereits auf Gili Trawangan war wollte ich unter keinen Umständen noch einmal dort hin. Ich hatte viele Gerüchte gehört und damals war es noch eine recht unberührte tolle Insel.
Dementsprechend war mein Kulturschock als wir ankamen. Gefühlt eine Million Touristen und zig Strandrestraurants und Bungalows.
Wir hatten uns einen Bungalow im Gili Smile Bungalow vorgebucht. Manchmal muss man einfach auch Glück haben. In unserem Fall war es so. Ein Upgrade in die Superior Suite für umme. Hach, da war doch mein erster Groll schon etwas verflogen ;-)
Es war super gepflegt und wir können die Unterkunft nur weiterempfehlen. Frühstück wurde direkt an den Bungalow geliefert, Nachts ist es recht ruhig und alles super sauber.

Direkt an der Promenade ist es ntürlich sehr touristisch und auch etwas gedrückt am Strand. Widererwarten verteilen sich die Massen an Menschen recht gut auf muss ich sagen. Wir sind meistens etwas nach hinten zum Turtle Point gelaufen. Hier findet man oft ein Schattenplätzchen ohne Liege unter den Bäumen, man hat seine Ruhe und sichtet beim schnorcheln noch die eine oder andere Schildkröte :-)
Wenn man sich die schönen Spots auf der Insel aussucht kann man sich auch die teure Schnorcheltour sparen. Nils und Katrin waren vor uns auf Gili T. Und hatten leider bei der Tour nicht so viel Glück. Wir haben vermutlich direkt am Strand mehr gesehen.


Abends ging es für uns zum Nachtmarkt. Wer keine Scheu hat auf der Straße zu essen und bei der Hygiene beide Augen zu drückt fährt hier echt gut! Wir sind jeden Abend dort essen gegangen und waren immer super glücklich mit dieser Entscheidung. Fleischspieße, Nudeln, Reise, Gemüse, alles was das Herz begehrt.
Wer einmal dort sein sollte muss unbedingt die berühmten Eisröllchen probeiren und den Cake! Diesen gab es 2011 schon und ich habe nie einen besseren gegessen als dort. Lasst den ¨Creamer weg. Es ist fettig und süß genug.
Wen der Hunger Mittwags überkommt, dem können wir noch die frisch gegrillten Maiskolben empfhelen. Auch diese gab es vor 6 Jahren schon und ich habe nie wieder bessere gegessen!







So aber jetzt genug vom Essen. Wer nicht das Glück hatte beim Schnorcheln Schildkröten zu sehen kann einen Abstecher bei der Schildkröten Rettungsstation machen, die direkt am Strand liegt und jederzeit umsonst besucht werden kann. Die Eiere werden geschützt, bis die kleinen Schildkröten schlüpfen. Anschließend werden sie in den Becken groß gezogen und mit acht Monaten in die Freiheit entlassen. (Auch diese gab es bereits 2011, es wird nicht alles schlechter ;) )

An unserem letzten Abend wollten wir uns den Sonnenuntergang auf der anderen Seite der Insel ansehen. Groß beschrieben wurde hier nichts im reiseführere oder auf anderen Internetseiten. Man läuft rund 30 Minuten quer über die Insel.
Es ist wirklich traumhaft auf der anderen Seite und wir sind wirklich traurig, dass wir nicht früher hin sind. Auch zum baden ist der Strand einfach super. Nicht so viel los, tolle Strandbars mit Sitzsäcken, gute Musik und ein atemberaubender sonnenuntergang. Liebe Lisa, ich glaube der Untergang toppt sogar den auf Koh Jum in Thailand. Alles in allem ein toller Abschluss!





14. August 2017
Der letzte Tag war angebrochen und es hieß Abschied nehmen.

Leider hatten wir hier nicht ganz so viel Glück wie sonst. Wir mussten relativ lange auf unser Boot zurück warten und in Bangsal noch eine gute Stunde auf den Shuttle zurück nach Kuta. Dieser stellte sich als recht ungemütlich heraus. Bisher fuhren wir immer mit maximal vier/fünf Personen in einem privat PKW. Dieses mal war es ein größerer Shuttlebus, zwei Surfbretter und wenig Platz.
In Kuta fanden wir dann unseren Bungalow nicht und irrtn noch etwas durch die Gegend. Laune demenprechend etwas im Keller. Same Same Bungalo können wir absolut nicht weiterempfehlen. Wer wirklich wie die Einheimischen wohnen möchte, keine Angst vor Spinnen hat und keine Privatsphäre auf der Toilette benötigt (Bäder sind nur mit einer Bambuswand getrennt und oben offen) ist hier genau richtig. Niko bekam die Krise, wegen Riesenspinnen (sie waren wirklich sehr groß) und ich machte die ganze Nacht kein Auge zu.


Um 4 Uhr in der Früh ging es dann zum Flughafen. Mit Garuda Indonesia geht es nun zurück nach Singapur via Jakarta.

Und weil wir so viel Glück haben hier noch die drei Gilis von oben :-)


Next Stop - letzte Station Singapur

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