Yoga - Tetebatu - Secret Gilis
Nachtrag 7. August 2017
Fast hätte ich noch eins unserer Highlights vergessen. YOGA!
Wenn man an Indonesien denkt fallen einem meistens zwei Dinge ein: Massage & Yoga
Hinter die Massage habe ich ja bereits in Yogyakarte einen Haken hinter unsere to do list gesetzt. Jetzt durfte Yoga natürlich nicht mehr fehlen.
Ich fand zwei Yogastudios bei Kuta. Eines etwas im Landesinneren, dafür mit eine super schönen Aussicht über die Wälder und das Meer. Das andere lag ganz in der Nähe von unserem Hotel. Ieses hatte laut Herrn Googel auch die besseren Bewertungen. Wir beschlossen also zu viert zu einem Yogakurs zu gehen. Die Männer murrten zwar etwas ber insgeheim wolten sie es auch ausprobieren. Zumal Niko schon daheim ein kleiner Fan von Vinyasa wurde.
Das Mana Yoga Studio liegt etwas abgelegen aber super zu Fuß zu erreichen. Man kann dort auch übernachten und der Garten ist super schön angelegt. Wir hatten noch etwas Zeit bevor der Kurs startete und versuchten uns an der Slackline. Sieht super einfach aus... nach 5 Minuten haben wir alle kapituliert. Wir mussten wohl unser inneres Gleichgewicht erst noch finden ;-)
Die Kusre sind auf 90 Minuten und für jede Könnerstufe angelegt. Man kann einfach ohne Voranmeldung vorbei kommen.
Wir bekamen alles gestellt, was man für unseren Kurs benötigte (Matte, Kissen, Hartschaumklotz). Zuvor hatte man die Möglichkeit sich mit einem naturbelassenen Mückenschutz einzureiben. Der roch wirklich gut brachte aber laut den Herren wenig gegen die Insekten. Zwei Hypothesen hatten wir aufgestellt.
1.) Entweder sind die Mücken nur ein Vorwand und alle sollen gut riechen
2.) Nils und Niko kamen so ins schwitzen, dass das Spray innerhalb von kürzseter Zeit verdunstete und der Rest auf der Matte davon floss
Die Atmosphäre war super schön. entspannend und aus meiner Sicht eines der besten Investitionen auf dieser Reise. Sogar besser als die 60 Minuten Massage und das muss etwas heißen!
Katrin und ich gaben auf der Matte alles und wie schön erwähnt war der Kurs durchaus schweißtreibend.
Nikos abschließender Kommentar ¨ Entspannung ist anders, es war mega anstrengend!¨
Meditation wäre ihm auch gut reingelaufen. Aber ein bisschen Bewegunng schadet ja auf Reise auch nicht.
Leider haben wir keine Fotos vor Ort gemacht.
8. August 2017
Wir entschlossen uns eine Tour zu den Wasserfällen zu machen. Besser gesagt nach Tetebatu zum Jukut Wasserfall oder zum Tetebatu Wasserfall, die recht nah beieinander liegen. Die Wasserfälle liegen ca. Mittig von Lombok und sind rund 40 Kilometer von Kuta entfernt. 40 Kilometer sind ja bekanntlich keine Strecke also beschlossen wir keine gebuchte Tour zu machen sonder auf eigene Faust mit den Rollern los zu ziehen.
Gesagt getan. Wir starteten guter Dinge nach dem Frühstück und merkten recht schnell, dass es irgendwie nicht voran ging. Die Straßen sind super zum Fahren. Unser Navi war leider nicht ganz su super. Dadurch, dass wir kein Internet haben hatten wir uns die App MapsMe heruntergeladen, die nur mit GPS Signal funktioniert.Wir kamen irgendow auf einem Acker wieder raus und wussten nicht wo vorne und hinten ist. Glücklicherweise sind die Einheimischen hier alle sehrr hilfsbereit und versuchen mit Händen und Füßen mit uns zu kommunizieren. Also Kommando zurück, falscher Weg.
Nach ca. Einem Drittel der Strecke hatten Niko und ch plötzlich nsere Hintermänner verloren. Wir wrateten an einer Kreuzung und nchts geschah.
Da wir uns beegannen Sorgen zu machen fuhren wir die Strecke wieder langsam zurück und fanden Katrin und Nils recht schnell. Einheimische winkten uns bereits und zeigten wo wir die zwei wieder fanden.


Das Hinterrad des Rollers schlingerte und sie mussten anhalten. Ihnen ist zum Glück nichts passiert. Ursprünglich gingen wir davon aus, dass keine Luft mehr im Reifen war.
Tatsächlich war auch keine mehr drin, denn der Schlauch hatte einen 20 cm langen Riss. Wir wurden auf einen Hof buksiert, auf dem man uns den Reifen richtete und wir erst einmal ratlos da standen, nachdem klar war, dass das Rad nicht mehr zu retten war. Nils drückte dem netten Indonesier Geld in die Hand und dieser fuhr los und kaufte einen neuen Schlauch und reparierte alles. Cool, Abenteuer, dachten wir. Denn es war alleine schon spannend zu sehen, in welchen armen Verhältnissen die Familie lebte. Papa, für dich wäre das hier eine Freude zu sehen, was handwerklich noch geht und wie kreativ Menschen werden um Probleme zu lösen.
Weiter ging also die Fahrt Mittlerweile waren wir schon locker zwei Stunden unterwegs und die Kilometerzahl äderte sich von der Entfernung kaum. Die erste Panik kam auf, als wir anfangen auf Reserve zu fahren. An jeder Ecke wird Benzin verkauft und wer früher viele Roller gefahren ist weiß, selbst auf Reserve fahren die Dinger noch ewig weiter. Nach ich gab nach und wir tankten einmal voll. Keine 50 Meter weiter mussten wir wieder an hatten. Nils und Katrins Roller schlingerte. Dieses mal das Vorderrad. Ich dachte mir, bis wir die Roller im Hotel wieder abgeben, hat der Kollege der Vermietung ein neu repariertes Gefährt.
Mit etwas Luft ließ sich das Problem halbwegs beheben. Wir beschlossen nun aber wieder zurück zum Hotel zu fahren, da wr unser Glück nicht weiter herausfordern wollten.
Anstatt Wsserfall gab es eben ein Reinfall mit viel Spannung, toller Landschaft und Geschichten :-)
9. August 2017
Paradies!
Wir haben hier in Kuta eine Tour zu den Secrte Gilis gebucht und freuten uns alle schon sehr auf den Tag. Beim Preis wurden wir etwas übers Ohr gehauen, aber das gehört ja ab und zu auch dazu. Tipp für alle: achtet unbedingt darauf, was auf eurem Voucher steht. Jedes Plus das ihr aushandelt sollte dort aufgeführt sein. Sonst zahlt man, wie wir für alles noch einmal eine extra Gebühr. Zum Beispiel für Schnorchel uns Flossen, die Cleaning Fee auf manchen Inseln oder es gibt eben kein BBQ.
Die erste Insel, die wir ansteuerten war Gili Nanggu, hier gibt es auch Bunglows und man kann die Nacht dort verbringen. Das haben wir nicht gemacht und wir hätten auch besser auf Stepahnie hören sollen und auf dieser Insel unseren Lunch einnehmen. Aber dazu später mehr.
Super schöner, weißer, weicher Sandstrand und auch zum schnorcheln lohnt es sich durchaus. Lasst die Schnorchelzour auf Trawangan bleiben und kommt lieder auf die Secret Gilis. Vom Sacalar über Papageienfisch und auf der nächsten Insel sogar ein Seepferdchen war alles dabei.
Leider ist es bereits recht touritisch und auch etwas voll. Lange wird es keine geheimen Inseln mehr geben.
Die zweite Insel die wir ansteuerten war Gili Sudak. Hier wird man im Prinzip nur zum Lunch hingeschippert nd das Essen ist nicht empfehlenswert, wiemir bereits prophezeit wurde. Zum schnorcheln war es die beste alle drei Inseln, da es noch viele lebende Korallen gibt, das Seepferdchen gesichtet wurde und man am Strand auch schöne Muscheln und sogar Seesterne findet.
Als letztes ging es auf Gili Kedis. Die kleinste Insel, die ich je gesehen habe. Im Prinzip nur etwas Sand und Bäume in der Mitte.Super tolle Kulisse und man ist einfach dankbar dort im Sand sitzen zu dürfen.
Glücklich ging es nun zurück zum Hotel und wir hatten einen schönen letzten Abend zu viert.
Next Stop - Gili Trawangan







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