Lombok Part 1 - Tanjung Aan Beach

2. August 2017

Wir sind angekommen :-)
Nach gefühlt endloser Verspätung unseres Fliegers und einem sehr einfachen Flug via Lion Air haben wir Lombok erreicht. Zuvor durften wir den abgefahrenen Flughafen von Yogyakarte erleben. Die Türe zum Gate öffnete sich und man steht direkt auf dem Rollfeld und alle schlappen querbeet zu ihrem Flieger.


Jede Station ist doch immer wieder aufregend und ganz anders. Egal wie viel man reist. Orallem in den letzten Jahren musste ich feststellen, dass ich um einiges vorsichtiger, misstrauischer und auch nicht mehr so spontan und entspannt an meine Reisen heran gehe. Woher das kommt kann ich gar nicht genau sagen. Die Berichterstattung aus den Medien und das ¨  alt werden¨   spielen hier glaube ich eine große Rolle. Was ich sehr schade finde, denn wenn ich bereits so empfinde, trotz meiner vielen Reisen und eigentlich nur tollen Erfahrungen, wie soll es denn dann anderen gehen. Viele werden diese Art des reisens vielleicht genau aus diesen Gründen nie für sich entdecken. Warum ich das überhaupt erzähle? Dieses mal war ich diejenige, die etwas panisch am Flughafen stand, ja Niko, ich gebe es gerade selbst zu ;-)
Wir hatten uns ein Taxi direkt im Flughafen bestellt (natürlich völlig überteuert, was uns aber klar war und in dem Moment egal, da es spät war und wir nur an unserer Unterkunft ankommen wollten). Wir mussten noch vor Ort bezahlen uund beamen einen zettel mit einer Nummer. Es hieß nur DAS blaue Taxi mit der Nummer 73. Prima, wir traten aus dem Ausgang und dort standen gefühlt 150 Personen, die alle eine Fart verkaufen wollten und wie die Geier auf ihr Aas warteten. Ein mann in Uniform (Polizist?) zeigt mit Blick auf den Zettel auf einen Mann, der auch direkt auf uns zu lief und zack, war mein Zettel schon in anderen Händen. Puh, ganz ruhig und immer beobachten was nun passiert, ging mir so durch den Kopf. Niko war super entspannt und hatte die Ruhe weg. Der Zettel wanderte noch durch ein paar Hände und ich wurde immer nervöser. Tatsächlich fand sich dann doch unser Taxifahrer, der uns wohlbehalten zum Dream hotel Kute (warum Kute und nicht Kuta, weiß ich bis heute nicht) brachte.
Auf der Fahrt merkten wir schon, hier geht es eindeutig ruhiger zu und es sah im Dunklen schon schön aus. An der Unterkunft wurden wir bereits Sehnsüchtig und mit großem Hallo erwartet.
Unser Bungalow ist kein Highlight aber dennoch geräunig und schön. Pool und Frühstück gibt es auch und sind in Ordnung.



3. August 2017
Etwas deprimiert schauten wir am m´Morgen aus dem Fenster. Bewölkt, windig und irgendwie nicht einladend. Wir hatten bereits am Abend zuvor festgestellt, dass es uum eiin paar Grad kälter als in Yogya war. Unter kälter versteht sich so 32°C anstatt 36°C ;-)
Wir ließen uns nicht entmutigen und tigerten natürlich direkt zum Strand. Die Sandkörner sind hier komplett rund und sind leicht beige. Im ersten Moment musste ich an kleine Hirsekügelchen denken. Dennoch sehr schön. Man sinkt sehr tief darin ein und am Strand entlang laufen ist etwas mühsam. Da wir dennoch ein bisschen was sehen wollten liefen wir bis in die nächste Bucht. Dort war der sand ehr weich und es grenzte ein kleines Wäldchen daran an. Kaum hatten wir es und auf unseren handtüchern bequem gemacht wurde Niko ein wenig nervös. Unser Einreffen blieb nicht unbemerkt und die ersten Affen saßen auf den felsen nicht weit von uns. Gefühlt wurden es von Sekunde zu Sekunde mehr. Da wir Kekse dabei hatten und fürchteten ausgeraubt zu werden flohen wir schnell wieder.


Anschließen sprangen wir noch in den Pool und richteten uns fürs Abendessen. Wir entschieden uns für Fisch. Was sich im Nachhinein als die aller beste Etscheidung überhaupt herausstellte. Man muss sich das ganze so vorstellen:





















Ein riesiger Tisch mit Fischen n jeder Form und Größe. Man sucht sich einen aus und lässt diesen direkt grillen. Dazu gibt es Reis, Gemüse und eine Garlic Soße. Wir entschieden uns für einen Thunfisch. In unserem ganzen Leben haben wir beide noch nie so guten und so viel Fisch gegessen. Umgerechnet hat uns das Essen insgesamt nicht einmal 10 Euro gekostet. Wahnsinn!
Glücklich und voll ging es ins Bett.

4. August 2017
Da es auf Lombok traumhafte Strände gibt haben wir uns einen Roller ausgeliehen. Ich bin schon öfter auf Bali und Thailand selbst gefahren jedoch nicht hinten mit darauf gesessen. Ich bin gefühlt tausend Tode gestorben und war Schweiß gebadet. Ja okay, bei allem was Rollen hat traue ich Niko nicht ganz über den Weg. Vor kurzem habe ich gelesen, Löwen sind die besten Autofahrer ;-)
Zuerst ist er einem Laster ausgewichen und mein Fuß steckte in Dornen fest. Okay, ich habs überlebt inklusive einer Million Schlaglöcher.
Und ja, ich bin auch manchmal ein kleiner Schisser, wenn ich es nicht selbst in der Hand habe. (Video ist etwas lang. Ich konnte es nicht schneiden. Am Ende kommen die Kühe)

Der Tanjung Aan Beach ist wirklich ein absoluter Traum. Es war kaum etwas los und selbst die Verkäufer vor Ort waren lang nicht so aufdringlich wie überall beschrieben. Ein absolutes Highlight, selbst für mich alten Reisehasen!
Todesmutig hat sich Niko in die azurblauen Wellen gestürzt und seine Kette verloren. Trotz Suchaktion hatten wir keine Chance sie wieder zu finden. Er meinte das sei ein Zeichen ... ich frage mich nur für was? Wo ist der grübelnde Smiley, wenn man ihn braucht?
Abschließend, es war ein toller Tag!




Next Stop - Kuta, neue Unterkunft und Treffen mit einem ehemaligen Kommilitonen und seiner Freundin

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