Yogyakarta - Kultur(Schock) - Tempel Borobudur & Prambanan
29. Juli 2017
Sehr traurig, dass wir Bukit Lawang (was im übrigen das Bergtor oder Tor zu den Bergen übersetzt bedeutet) verlassen mussten frühstückten wir noch einmal mit einem wunderschönen Ausblick und wurden dann gegen 10 Uhr im Dorf von unserem Fahrer abgeholt. Die Spanier von unserer Tour mussten zufällig auf den selben Flug so konnten wir uns auch gleich die Fahrt teilen. Der Fahrer fuhr wirklich wie ein Wahnsinniger und wir kamen bereits um 14 Uhr am Flughafen in Medan an. Trotz kleine Pause zwischendurch. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole...aber fahrt dort einfach niemals selbst Auto oder Moped. Was ihr aber unbedingt versuchen solltet sind die Banananchips, die die Frauen auf der Hauptstrasse verkaufen. Wir haben selten so gute Alternativen zu Chips gegessen und fragen uns ernsthaft, warum auf diese Idee in Deutschland noch niemand gekommen ist. Achtung am Flughafen in Medan. Vorallem an der Kontrolle ist uns aufgefalln, dass man erhöht auf seine Wertsaschen achten muss. Unser Feuerzeug und die Powerbank mussten wir aus unseren Backpacks nehmen um wiederum ohne Probleme damit im Handgepäck durch die Kontrolle zu kommen. Verstehe einer die Sicherheitsmaßnahmen dort. Getränke dürfen im übrigen auch noch an Bord gebracht werden. Der Flug mit Air Asia war in Ordnung jedoch möchte ich nicht länger als drei Stunden damit fliegen wollen. In Yogyakarta angekommen mussten wir erst einmal warten. Zwei Beförderungsbänder, eines davon abgeschalten und fünf Flieger die ca. Zur selben Zeit gelandet sind. Man kann sich vortellen, wie es dort zugegangen ist. Die Suche nach einem Fahrer dauerte nicht lange und wir konnten noch einigermaßen verhandeln. Müde kamen wir also im Grennhost Boutique Hotel an und waren absolut geflasht. Seht selbst
30. Juli 2017
Voller Tatendrang starteten wir in unseren ersten Tag in Yogyakarta und wollten ins Stadtzentrum zur bekannten Mariobolo Straßen und dem Markt dort vor Ort. Das Hotel befindet sich südlich und wir unterschätzten die Strecke doch sehr. Zudem hatten wir beide tatsächlich einen kleinen Kulturschock und fühlten uns auf den Straßen nicht ganz so wohl. Aber nur die harten kommen in den Garten und insgesamt sind wir laut Schrittzähler im Handy tatsächlich 14 Kilometer bis zum Mittag gelaufen. Die Pläste (Wasserpalast und Kraton) besuchten wir nicht, da wir oft gehört hatten, dass sie sich nicht lohnen würden. Als wir den bekannten Pasar Beringharjo erreichten war ich sehr enttäuscht und Niko kurz davor wieder nach Haus zu fliegen ;-) Gerüche und Atmosphäre lässt sich fast nicht bechreiben und wir ließen es besser dort Fotos zu machen. Ich versuche mal ein kurzes Bild abzugeben, wo wir uns befanden: Eine große mehrstöckige, dunkle und baufällige Lagerhalle mit vielen kleinen Gängen und Ständen. Es war ungemein dreckig (das ist die Stadt hier aber allgemein) und es wurde überall getrockneter Fisch verkauft. Könnt ihr euch den Geruch bei über 30 Grad gut vorstellen? Wie gesagt, getrockneter Fisch, Gemüse, etwas Obst, Körbe, Kleidung (ich schätze hier wird tatsächlich noch einmal alles verkauft, was wir zu Hause ausmisten und denken, dass es dann in gute Hände kommt). Also nichts mit gemütlich bummeln oder Mitbringsel shoppen. Ich fand es war eine Erfahrung wert, Niko fand ...Nichts wie raus hier... . Die Straße war etwas besser aber auch nicht sehr ergibig. Wir sahen sogar getrocknete und komplette Fledermäuse, die verkauft wurden. Ein sehr gruseliges und verstörendes Bild, wenn man in so ein Fledermausgesicht blickt. Dazu natürlich noch die Menschenmassen und unser erster Tag vor Ort ließ Niko etwas nervös werden und wir gingen zügig wieder Richtung Hotel für eine Verschnaufpause.
31. Juli 2017
Wieder erholt hatten wir über das Hotel eine Tagestour zu den umliegenden tempeln gebucht. Um 3.30 Uhr wurden wir abgeholt und es ging zum Sonnenaufgang in den Tempel Borobudur. Der Klassiker hier: der Tempel macht um 6 Uhr auf, Sonnenaufgang ist aber um 5.45 Uhr. Also dachte sich das anliegende Hotel da lässt sich doch wunderbar mit geld verdienen. Das Hotel bietet Tickets zum Sonnenaufgang an, die einen gesalzenen Preis haben. Aber wenn man keine Wahl hat macht man die Touriabzocke auch mit. Die Stimmung oben auf dem Tempel war super schön aber es ist einfach zu voll um tolle Bilder machen zu können. Zuem hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter. Es hatte über Nacht richtig aufgerissen zum Sonnenaufgang zog dann jedoch eine schöne dicke Wolke am Horizont entlang. Nichts desto trotz haben wir uns nicht unterkriegen lassen und freuten uns an dem einzigarten und riesigen buddhistischen Bauwerk. Unglaublich wie die Menschen das damals hinbekommen hatten. Auf den Bildern seht ihr Steinglocken, die innen hohl sind. Darin sitzt in jedem ein Buddah. Anschließend wr ein kleines Frühstück im Hotel mit inbegriffen und wir hatten ein super schönes und entspanntes Essen mit zwei Franzosen, die wir in unserem Hotel kennen gelernt hatten (Baptiste & Gilholme - wir freuten uns über die typischen Namen).





Die tollen Bilder sindmomentan alle noch auf der Kamera. Jetzt müssen erstmal die Handyfotos her heltane. Gegen 9 Uhr ging es weiter zum zweiten Tempel - Parambanan. Wir hatten beide nicht die größten Erwartungen an den Tempel und wurden eines besseren belehrt. Die zweite, dieses mal hinduistisch, war wirklich super spannend. Glücklicherweise bekamen wir einen sehr lustigen Guide, der uns durch die Anlage führte und die wichtigesten Eckdaten erzählte. Es war super spannend und wir können es nur jedem empfehlen.




Achja, fast vergessen, durch das Berühren der unterschiedlichen Götter bin ich jetzt 10 Jahre jünger und um einiges Klüger als vorher. So jedenfalls die Prophezeiung ;-)
1. August 2017Ruhetag! Pool, Massage, Schlafen, Essen

Next Stop - Lombok
Sehr traurig, dass wir Bukit Lawang (was im übrigen das Bergtor oder Tor zu den Bergen übersetzt bedeutet) verlassen mussten frühstückten wir noch einmal mit einem wunderschönen Ausblick und wurden dann gegen 10 Uhr im Dorf von unserem Fahrer abgeholt. Die Spanier von unserer Tour mussten zufällig auf den selben Flug so konnten wir uns auch gleich die Fahrt teilen. Der Fahrer fuhr wirklich wie ein Wahnsinniger und wir kamen bereits um 14 Uhr am Flughafen in Medan an. Trotz kleine Pause zwischendurch. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole...aber fahrt dort einfach niemals selbst Auto oder Moped. Was ihr aber unbedingt versuchen solltet sind die Banananchips, die die Frauen auf der Hauptstrasse verkaufen. Wir haben selten so gute Alternativen zu Chips gegessen und fragen uns ernsthaft, warum auf diese Idee in Deutschland noch niemand gekommen ist. Achtung am Flughafen in Medan. Vorallem an der Kontrolle ist uns aufgefalln, dass man erhöht auf seine Wertsaschen achten muss. Unser Feuerzeug und die Powerbank mussten wir aus unseren Backpacks nehmen um wiederum ohne Probleme damit im Handgepäck durch die Kontrolle zu kommen. Verstehe einer die Sicherheitsmaßnahmen dort. Getränke dürfen im übrigen auch noch an Bord gebracht werden. Der Flug mit Air Asia war in Ordnung jedoch möchte ich nicht länger als drei Stunden damit fliegen wollen. In Yogyakarta angekommen mussten wir erst einmal warten. Zwei Beförderungsbänder, eines davon abgeschalten und fünf Flieger die ca. Zur selben Zeit gelandet sind. Man kann sich vortellen, wie es dort zugegangen ist. Die Suche nach einem Fahrer dauerte nicht lange und wir konnten noch einigermaßen verhandeln. Müde kamen wir also im Grennhost Boutique Hotel an und waren absolut geflasht. Seht selbst
30. Juli 2017
Voller Tatendrang starteten wir in unseren ersten Tag in Yogyakarta und wollten ins Stadtzentrum zur bekannten Mariobolo Straßen und dem Markt dort vor Ort. Das Hotel befindet sich südlich und wir unterschätzten die Strecke doch sehr. Zudem hatten wir beide tatsächlich einen kleinen Kulturschock und fühlten uns auf den Straßen nicht ganz so wohl. Aber nur die harten kommen in den Garten und insgesamt sind wir laut Schrittzähler im Handy tatsächlich 14 Kilometer bis zum Mittag gelaufen. Die Pläste (Wasserpalast und Kraton) besuchten wir nicht, da wir oft gehört hatten, dass sie sich nicht lohnen würden. Als wir den bekannten Pasar Beringharjo erreichten war ich sehr enttäuscht und Niko kurz davor wieder nach Haus zu fliegen ;-) Gerüche und Atmosphäre lässt sich fast nicht bechreiben und wir ließen es besser dort Fotos zu machen. Ich versuche mal ein kurzes Bild abzugeben, wo wir uns befanden: Eine große mehrstöckige, dunkle und baufällige Lagerhalle mit vielen kleinen Gängen und Ständen. Es war ungemein dreckig (das ist die Stadt hier aber allgemein) und es wurde überall getrockneter Fisch verkauft. Könnt ihr euch den Geruch bei über 30 Grad gut vorstellen? Wie gesagt, getrockneter Fisch, Gemüse, etwas Obst, Körbe, Kleidung (ich schätze hier wird tatsächlich noch einmal alles verkauft, was wir zu Hause ausmisten und denken, dass es dann in gute Hände kommt). Also nichts mit gemütlich bummeln oder Mitbringsel shoppen. Ich fand es war eine Erfahrung wert, Niko fand ...Nichts wie raus hier... . Die Straße war etwas besser aber auch nicht sehr ergibig. Wir sahen sogar getrocknete und komplette Fledermäuse, die verkauft wurden. Ein sehr gruseliges und verstörendes Bild, wenn man in so ein Fledermausgesicht blickt. Dazu natürlich noch die Menschenmassen und unser erster Tag vor Ort ließ Niko etwas nervös werden und wir gingen zügig wieder Richtung Hotel für eine Verschnaufpause.
31. Juli 2017
Wieder erholt hatten wir über das Hotel eine Tagestour zu den umliegenden tempeln gebucht. Um 3.30 Uhr wurden wir abgeholt und es ging zum Sonnenaufgang in den Tempel Borobudur. Der Klassiker hier: der Tempel macht um 6 Uhr auf, Sonnenaufgang ist aber um 5.45 Uhr. Also dachte sich das anliegende Hotel da lässt sich doch wunderbar mit geld verdienen. Das Hotel bietet Tickets zum Sonnenaufgang an, die einen gesalzenen Preis haben. Aber wenn man keine Wahl hat macht man die Touriabzocke auch mit. Die Stimmung oben auf dem Tempel war super schön aber es ist einfach zu voll um tolle Bilder machen zu können. Zuem hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter. Es hatte über Nacht richtig aufgerissen zum Sonnenaufgang zog dann jedoch eine schöne dicke Wolke am Horizont entlang. Nichts desto trotz haben wir uns nicht unterkriegen lassen und freuten uns an dem einzigarten und riesigen buddhistischen Bauwerk. Unglaublich wie die Menschen das damals hinbekommen hatten. Auf den Bildern seht ihr Steinglocken, die innen hohl sind. Darin sitzt in jedem ein Buddah. Anschließend wr ein kleines Frühstück im Hotel mit inbegriffen und wir hatten ein super schönes und entspanntes Essen mit zwei Franzosen, die wir in unserem Hotel kennen gelernt hatten (Baptiste & Gilholme - wir freuten uns über die typischen Namen).





Die tollen Bilder sindmomentan alle noch auf der Kamera. Jetzt müssen erstmal die Handyfotos her heltane. Gegen 9 Uhr ging es weiter zum zweiten Tempel - Parambanan. Wir hatten beide nicht die größten Erwartungen an den Tempel und wurden eines besseren belehrt. Die zweite, dieses mal hinduistisch, war wirklich super spannend. Glücklicherweise bekamen wir einen sehr lustigen Guide, der uns durch die Anlage führte und die wichtigesten Eckdaten erzählte. Es war super spannend und wir können es nur jedem empfehlen.




Achja, fast vergessen, durch das Berühren der unterschiedlichen Götter bin ich jetzt 10 Jahre jünger und um einiges Klüger als vorher. So jedenfalls die Prophezeiung ;-)
1. August 2017Ruhetag! Pool, Massage, Schlafen, Essen

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