Tarangire Nationalpark

Tag 7 - 16.11.2018
Nach dem Frühstück starteten wir von unserer Unterkunft, dem Ngorongoro Farm House. Wir hatten ein riiieeesiges Zimmer, wobei, es war eher ein Haus. Der Rest war leider nicht nach unserem Geschmack. Das Publikum gefiel uns hier nicht sher gut und uns kam beide sofort das restaurant Schillerhöhe in Stuttgart in den Sinn. Wer schon einmal dort war, weiß was wir meinen. Der Alterdurchschnitt lag weit über 60 und und der Service orientierte sich ehr an Pauschaltouristen. Zu essen gab es alles, nur keine traditionellen Gerichte. Man konnte sich draußen am Grill sogar seine Chinapfanne zusammenstellen. Ein Graus für uns. Meine Oma hätte sich wahrscheinlich pudelwohl gefhlt, da alle die Bedienungen wohl kannten und die jungen Mädchen mit Vornamen angesprochen wurden. 

War nur eine Nacht und es ging also direkt weiter in den Tarangire Nationalpark.

Der Park ist sehr schön und noch einmal ganz anders als die Anderen. Man findet super viele "Oasen", Elefantenherden und im Januar kommen Vogelliebhaber anscheinend voll auf ihre Kosten.
Wir merkten gegen Nachmittag, dass wir einfach super voll mit Eindrüken waren und auch nichts neues mehr sahen. So baten wir Emmanuel zu unserer neuen Unterkunft zu fahren, da wir am nächsten Tag auch recht früh los mussten Richtung Flughafen.

Wir kamen also am Maramboi Tented Camp an und ...wow! So was schönes haben wir noch nie gesehen! Das Camp befindet sich mitten im Park und grenzt an den Lake Manyara See. Die Lodges sind so wunderschön und der Ausblick erst.
Ein weiteres Highlight war der Infinity Pool, an dem Zebras und Gnus wie selbstverständlich vorbei trotteten. Wir sind immer noch sehr verliebt in die Unterkunft.
Am Abend gab es eine Art Buffettform, die in Schälchen an unseren Tisch gebracht wurden und Emmanuel leistete uns Gesellschaft. Ein vollkommen gelungener Abschied von unserer Safaritour.

Wusstet ihr, dass ...
... Elefanten sechs mal ihr Zähne erneuern? Die häufigste Todesursache ist, dass sie mit rund 60 jahren keine mehr haben und verhungern müssen.
... ein Straußenmännchen schwarz ist, weil er bei Nacht brütet und das Weibchen grau/beige, da es tagsüber brütet?
...bei einer tansanischen Verlobung 20 Liter Maisbier an die Brautfamilie verschenkt werden, als Zeichen der Anerkennung?

Neu gesehen:
- Mangusten (Mungos), die unter den Lodges ihr Unwesen getrieben haben.



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